Algen für Gesundheit und Wellness

Im Gesundheitsbereich (als Nahrungsergänzung) und zur Förderung der Wellness werden heute gerne algen eingesetzt – teils innerlich, teils äußerlich.
Algen sind einfache pflanzliche Lebewesen, die grünen Farbstoff (Chlorophyll) besitzen und damit Photosynthese betreiben können: die Aufnahme von Sonnenenergie und Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff. Etliche Arten sind mikroskopisch klein und werden dann als Mikroalgen bezeichnet. Viele leben im Wasser und haben dann meist keine dicken Zellwände, was für die Wirksamkeit im oder auf dem menschlichen Körper von Bedeutung ist.
Was gerade Algen so besonders wertvoll macht, ist ihr ausgesprochen hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralien und anderen Wirkstoffen – allgemein gesprochen ihre hohe Vitalstoffdichte.
Zur innerlichen Einnahme, als Nahrungsergänzung der Gesundheit zuliebe dienen bei uns hauptsächlich im Süßwasser lebende Blaugrünalgen wie Spirulina und Chlorella – in den Naturkostläden ein gewohntes Angebot – und neuerdings Afa-Algen aus dem oberen Klamath-See in Oregon, USA. Aphanizomenon flos-aquae – so heißt die Afa-Alge botanisch – "enthält über 60 Prozent pflanzliches Eiweiß, alle essentiellen Aminosäuren, 12 wichtige Vitamine, 23 Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Spurenelemente".
Weitere Infos bei naturscheune.de (von dort das Zitat); Produktbeispiele hier.
Im Wellness-Bereich werden Algen aber auch äußerlich angewendet – durch die dünnen Pflanzenwände hindurch (die bei der Pulverisierung zusätzlich aufbereitet wurden) kann der Mensch über die Haut die Vitalstoffe der Algen aufnehmen. Das regt den Stoffwechsel an, entschlackt, durchfeuchtet die Haut, strafft sie dadurch, versorgt sie mit Mineralien und Spurenelementen und baut aus der Haut selbst Wasseransammlungen und Fettpölsterchen ab.
Die meisten Wellness-Hotels oder -Institute bieten heute Algen-Ganzkörperpackungen an (Beispiel hier oder hier).
Bildquelle (hier sind Meeresalgen abgebildet!): http://www.gesundheit-nuernberg.de/schoenheit/beauty/anti_aging/164.htm
Text: Helge Mücke