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Angstabbau: Allergietest, sog. Pricktest wirklich nicht "schlimm"!

abgelegt im Archiv Diagnose , Haut und Haar , Prävention, Gesundheitsvorsorge , Umwelt und Hygiene , Weblognetze am 10.01.07

Angstabbau: Allergietest, sog. Pricktest wirklich nicht "schlimm"!
Meine Bloggerkollegin Eva hat vorher ein bisschen Angst davor gehabt - sie beschreibt es sehr anschaulich. Ich zitiere das aber nicht (Sie können es selber nachlesen), sondern führe lieber gleich ihren Erfahrungsbericht nach dem kleinen allergietest, dem Pricktest an, denn ich will ja auch meine LeserInnen ermutigen, sofern ein Anlass besteht (ein Anfangsverdacht durch irgend eine Hautreaktion):

"Es hat wirklich nicht weh getan. Ich meine: Nicht einmal ein bisschen. Die winzigen Stecher waren nicht zu spüren. Es hat nur am Anfang ein bisschen gejuckt. Wenn sich dann herausstellt, dass man auf eines der getesteten Allergene tatsächlich allergisch ist, dann bildet sich ein kleiner roter Punkt (den nennen sie "Quaddel"). Der juckt auch ein bisschen, aber nicht schlimm. Außerdem ist ohnehin die ganze Zeit ein Arzt anwesend.

Diesen Test, den ich da beschrieben habe, nennt man Pricktest. Er dauert etwa eine Viertelstunde und zeigt ganz gut an, ob der Patient gegen die getesteten Allergene Hautreaktionen zeigt. Tut er das, können noch weitere Tests folgen. Meist geht der Pricktest mit einem Bluttest Hand in Hand. Bei diesem wird der so genannte IgE-Spiegel gemessen. Die IgE-Antikörper hängen nicht immer mit Allergien zusammen, können aber sehr deutliche Hinweise auf eine solche geben."

Soweit meine Kollegin, deren Artikel Sie im Allergizer-Blog ganz lesen können.

Gut zusammengefasste Infos finden sich - außer bei wikipedia - auch beim Netdoktor.
Dort steht auch, für welche Gruppen von Allergenen (Allergie-Auslösern) der Pricktest "zuständig" ist:

Pollen (z.B. von Birke, Erle, Haselnuss und Gräsern),
Hausstaubmilben,
Schimmelpilze,
Tierhaare,
Nahrungsmittel (Milch-, Eier- und Fischeiweiß ebenso wie Hülsenfrüchte und Obst).

Wichtig ist auch dieser Hinweis:
"Vor der Untersuchung dürfen Sie keine Antihistaminika oder Kortikosteroide einnehmen, da sie eine allergische Reaktion verhindern und das Testergebnis verfälschen."

Einen informativen Überblick über Allergietests gibt auch enius.de (gewiss, im Eigeninteresse, dennoch ist dieser Hinweis nur als Beispiel, nicht als Werbung gedacht, denn ich gehe davon aus, dass jede/r, die/der ein Labor sucht, über eine Suchmaschine Vergleiche einholt).

Bildquelle: pistor.ch


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