Angststoerungen – Diagnose schwierig, Heilung nicht aussichtslos

angststörungen: ein wichtiges Thema, weil oft verkannt oder unterschätzt. Über den Newsletter von qualimedic wurde ich auf einen ausführlichen sachkundigen und gut verständlichen Artikel aufmerksam gemacht, was ich gerne weiterreichen möchte – auch wenn es zu Ostern nicht ganz zu passen scheint.
Ich werde allerdings nur ein paar Sätze zitieren und ein paar Punkte hervorheben – ich bitte, die Gesamtdarstellung zu beachten und nachzulesen (Autorin Dr. Henning).
Es geht nicht um die Angst, die jeder haben kann und schon erlebt hat – sondern um ein krankhaftes Gefühl von Angst. "Bei einer Angsterkrankung ist das Angstgefühl übermäßig gesteigert oder wird durch Ursachen ausgelöst, die normalerweise keine Angst hervorrufen. Zusätzlich kommt es zu körperlichen Symptomen wie beispielsweise Herzrasen und Schwitzen."
"Bei der phobischen Angst wird das Angstgefühl durch einen ganz bestimmten Auslöser hervorgerufen wie beispielsweise enge Räume (Klaustrophobie), große Plätze (Agoraphobie) oder Tiere (beispielsweise Arachnophobie = Spinnenangst)." ((Kleine Anmerkung des Referenten: Diese Formen der Angst kann man, wenn man sprachlich präzise sein will, auch als Furcht bezeichnen. ))
"Die generalisierte Angst" (generalisiert = allgemein, ohne äußerlich erkennbaren Anlass) "tritt plötzlich ohne erkennbaren Auslöser auf. Sie kann bei der Panikstörung stark gesteigert sein und auch attackenartig auftreten."
Zur Erleichterung der Diagnose empfiehlt es sich ein Angsttagebuch zu führen und dem Arzt vorzulegen.
Erfolg versprechende Therapieformen sind: kognitive Therapie, Verhaltenstherapie, Soziotherapie und Medikamente.
Doch lesen Sie selbst hier den ganzen Artikel.
Bild: geralt (Gert Altmann) bei pixelio.de
März 24th, 2008 at 16:55
Aengste, Phobien und Depressionen koennen auch durch einen falschen (ungesunden) Lebenstil hervorgerufen werden: Wenn man sich nicht genug bewegt, produziert man z.B. weniger Endorphine (Gutfuehlhormone). Falsche Ernaehrung und allgemeine Negativhaltung kann auch dazu beitragen, dass man sich nicht wohl fuehlt. Zucker, Salz, Schockolade, Rauchen und Sauerstoffmangel (im Auto z.B.) koennen Panikattacken hervorrufen.
Mehr ueber gesunde Lebensweise (leider auf Englisch): “Health20 – Tapping into the Healing Power of Water” McGraw Hill 2007.
Alexa Fleckenstein M.D.