Antibiotikum: neue Funktionsweise
abgelegt im Archiv Medizin-News am 10.05.06
Die meisten Antibiotika entfalten ihre Wirkung, indem sie die Proteinfabriken oder die Zellwände von Bakterien angreifen. Eine neue Seite eines solchen Wirkstoffs hat eine Braunschweiger Arbeitsgruppe entdeckt: Das Antibiotikum Azithromycin stört die Kommunikation von Pseudomonas-Bakterien untereinander und lässt sie so im Unklaren darüber, ob ein angriff gegen den Körper Erfolg verspricht.
Diese Beobachtung könne erklären, warum einige Patienten mit Cystischer Fibrose und einer chronischen Lungenentzündung von der Behandlung mit Azithromycin profitierten, schreiben Susanne Häußler von der Gesellschaft für biotechnologische Forschung und ihre Kollegen im Fachblatt "Antimicrobial Agents & Chemotherapy". Statt auf breiter Front das Lungengewebe zu attackieren, verhielten sich die Keime mangels wahrgenommener Masse eher unauffällig.
Lesen Sie die Einzelheiten der Zusammenfassung im scienceticker
Veröffentlicht in Antimicrobial Agents & Chemotherapy, Vol. 50(5), pp 1680-8, DOI 10.1128/AAC.50.5.1680-1688.2006
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Wong
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