Antikörper gegen Krebs – Zukunftstherapie?

Antikörper gegen Krebs - Zukunftstherapie?

Obgleich es sich hier um die Ankündigung einer Tagung handelt, möchte ich diese Meldung weiterreichen, weil sie auf einen Forschungsansatz aufmerksam macht, der mir viel versprechend erscheint. Ich werde Sie auf dem laufenden halten … Die "toxischen Nebenwirkungen" seien geringer, heißt es im trockenen Wissenschaftsdeutsch. Lesen Sie einen Auszug (Hervorhebung von mir):

"Bei verschiedenen Krebserkrankungen erweist sich die Immuntherapie mit Antikörpern immer mehr als Erfolg versprechende Therapieform. Sie hat sich mittlerweile neben den herkömmlichen Behandlungsansätzen – Operation, Chemotherapie und Bestrahlung – als vierte Säule fest etabliert. Insbesondere beim Darmkarzinom sowie bei Lymphknotentumoren hat sich die immunologische Krebstherapie in den letzten Jahren von der experimentellen Phase verabschiedet und zur Standardtherapie entwickelt. Das Behandlungsprinzip basiert auf der Erkenntnis, dass antikörper bestimmte Zielstrukturen auf den Tumorzellen erkennen und gezielt angreifen können; das Wachstum der Tumorzellen wird gehemmt und die Sterblichkeit der Patienten kann deutlich verringert werden. Das Besondere an dem Behandlungsverfahren ist, dass es im Vergleich zu den konventionellen Therapien geringere toxische Nebenwirkungen aufweist.
Die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz gehört zu den aktivsten tumorimmunologischen Forschungszentren in Deutschland. Am 4. und 5. Mai treffen sich hier rund 250 Experten zu einer Fachtagung, die das bundesweit größte Forum für den wissenschaftlichen Austausch auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie darstellt.

Lesen sie weitere Einzelheiten bei idw-online.

Bildquelle: http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_coombs.htm


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