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Reisen und Gesundheit
von muecke am 09.06.07

Gerade wenn zu Hause der Pollenflug am stärksten ist, kann ein Ortswechsel Patienten mit allergisch bedingtem Asthma Erleichterung verschaffen. Um dabei aber nicht vom Regen in die Traufe zu geraten, sollten Asthmatiker bereits vor Reiseantritt Informationen über ihr Traumziel sammeln. Dazu gehören Angaben zur Höhe über dem Meeresboden, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Schadstoffemission.
In den Bergen ist die Allergenbelastung im Allgemeinen geringer als im Flachland: Ab einer Höhe von 1.500 Metern gibt es nahezu keine Hausstaubmilben mehr und auch die Pollenmenge nimmt deutlich ab, da viele Pflanzen hier nicht mehr vorkommen. Zu beachten ist jedoch, dass mit zunehmender Höhe die körperliche Leistungsfähigkeit aufgrund des niedrigeren Sauerstoffgehaltes der Luft drastisch sinkt.
Klassische Gebiete mit besonders reiner Luft sind auch die Küstenregionen. Aufgrund des niedrigen Schadstoff- und Pollengehalts, der hohen Feuchtigkeit und dem Salzgehalt der Luft können Asthmatiker hier tief durchatmen.
Vorsicht ist auch bei Reisen in Großstädte geboten. Hier ist mit einer erhöhten Schadstoffbelastung durch Feinstaub und Ozon zu rechnen.
Sowohl für das (Hoch)Gebirge als auch für den Strandurlaub gilt: Vorsicht bei starker Sonnenbestrahlung! Die Einnahme von Kortison, die bei vielen Asthmatikern zur Basisbehandlung gehört, kann in Verbindung mit einer hohen UV-Belastung zur Schwächung des Immunsystems führen.
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Bildquelle: aponet.de
Permalink: Asthmatiker: Reisen, aber richtig
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Wong
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