Auch DAX fordert Gesundheit: Fitness an der Werkbank

Tatsächlich, auch die DAX-Unternehmen sind schon darauf gekommen: Es lohnt sich, in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren.
Financial Time Deutschland macht darauf aufmerksam (Autorin Julia Kimmerle). Wenn es dann in der Überschrift heißt "Fitness an der Werkbank", bin ich allerdings etwas verwundert – denn zumindest bei uns in Mitteleuropa wird doch das meiste Geld nicht mehr an der Werkbank verdient, und das wird eher abnehmen! Wer kümmert sich um die anderen "Verdiener"?
Das Beispiel ist hier allerdings der Autobauer daimlerchrysler, wo es zumindest noch Montagebänder gibt. Und das "Mobile Kraftwerk", ein Fitnessgerät, kommt zu den Mitarbeitern. "… wir holen die Mitarbeiter da ab, wo sie sind. Das macht es ihnen einfach, in kurzer Zeit effektiv etwas für ihre Gesundheit zu tun".
Der Konzern hat pro Gerät 30.000 Euro investiert und trägt außerdem die Kosten für die speziellen Dienstleister, denn jeder Mitarbeiter wird bei seinem Training von einem Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler betreut. Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Stuttgart prüfen in einer Begleitstudie die Effektivität des Trainings.
Die Bilanz: Der Krankenstand ging deutlich zurück, die Mitarbeiter spürten nicht nur eine Besserung der Rückenprobleme, sondern fühlten sich auch allgemein fitter.
Quelle, wie gesagt: ftd.de (über Google-Alert).
Bild (kein spezielles Dokument): pixelio.de, Christoph Drabke