Bauchumfang ist Herzenssache

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Diese geniale Überschrift stammt, zugegeben, nicht von mir. Ich habe sie von einem guten Zweckbündnis übernommen, das auf den Zusammenhang zwischen Herz-Gefäß-Problemen und Übergewicht aufmerksam machen will. Die Deutsche adipositas-Gesellschaft, die Lipid-Liga und das Unternehmen Sanofi-Aventis haben die Initiative gestartet.
Was aber ist wirklich neu daran?
Der Maßstab für Übergewicht und voraussehbare Herzinfarkt- oder Schlaganfallgefahren! Bisher hat man den BMI (Body Mass Index) zum Maßstab genommen. Jetzt wird der Bauchumfang gemessen. 88 cm und mehr bei Frauen, 102 cm und mehr bei Männern signalisieren ernsthafte Gefahr!
Die erhöhte Zahl an "Triglyzeriden" im Blut zeigt das eindeutig an.

Wie misst man am besten den Bauchumfang? Im Stehen, bei freiem Oberkörper, das Maßband in gerader Linie vom unteren Rippenbogen zum Beckenkamm ringsum legen – ganz einfach!

Als Sofortmaßnahme wird eine Gewichtsabnahme von fünf bis zehn Prozent empfohlen. "denn dann schmelzen bereits 30 Prozent des abdominalen Fettes, und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sinkt", sagt der Vorsitzende der Liga.

Mannigfaltige Infos finden sich im Netz, auch von Selbsthilfegruppen.

Die Meldung habe ich der digitalen Ausgabe der "Ärztezeitung" entnommen.

Bildquelle: www.kinkerlitzchen.de/kuenstler-dicker_mann.htm
Text nach der genannten Quelle: Helge Mücke


3 Responses to “Bauchumfang ist Herzenssache”

  1. Lifelines Says:

    Naja, ob das jetzt nur Mode ist?? Ich weiß es nicht.

    Ich verstehe das sowieso nicht-wenn ich sehe das mein bauch so extrem wird dann mache ich doch was dagegen oder??

    Ich glaube auch nicht an das Bierbauch-Gen. so ein Mist.

    Die Männer sind halt zu fett.

    Und das muss man den beibrigen-nicht sagen ja man muss mal a bisserl abnehmen-sondern klipp und klar sagen das man sonst in 5 jahren ein neues Kniegelenk braucht.

    so mache ich es, es funktioniert.

    Die haben ein falsches Selbstbild.

    Ach ja hast du meinen Artikel über die Entstehung einer Verspannung gelesen??

    Wie findest du denn den??

    Gruß:

    Lifelines

  2. Helge Says:

    Ja klar, das glaube ich auch: Es ist viel mehr Willenssache als “Anlage”. Letztere ist vielfach eine Ausrede! Ich bin ziemlich dürre, da hört man dann immer (von Frauen mit Hüftspeck): ja du, du hast es doch gut, mit deiner Veranlagung. Aber wenn man mal genauer hinguckt, merkt man auch, dass meine Essmengen nicht gerade gewaltig sind und vor allem die Auswahl: mehr Gemüse, Getreide, Vollkorn, fast nie Fast Food oder Knabbergebäck ohne Kontrolle beim Fernsehen … kein Bier … (Rotwein schlägt nicht so an). Und das, behaupte ich, kann jeder hinkriegen!
    Aber das Thema dick – schlank ist ja ein weites Feld und ist immer wieder aufzugreifen. Ich sehe es auch vom anderen Extrem, Schlankheitswahn ist auch Mist – mit anderen Worten; ich mag Frauen mit Hüftspeck, sofern sie sich nicht insgesamt gehen lassen, also auch ernährungsbewusst leben, also sachlich, unverkrampft das Richtige tun …

  3. a.jendrysik Says:

    Ja, mit dem Hüftspeck ist so eine Sache…
    Gerade bei Männern ist dieser sehr verbreitet. Ob es an dem Stress oder an der Lebensweise der Männer liegt?

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