Behandlung von Trauma, Opfer von Gewalt und Katastrophen, PTB

Behandlung von Trauma, Opfer von Gewalt und Katastrophen, PTB

"Angstzustände, Alpträume, Depressionen – viele Opfer von Gewaltverbrechen oder Überlebende von Katastrophen leiden unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTB). Das Erlebte kann nicht richtig verarbeitet werden, die Ereignisse laufen immer wieder wie ein Film vor dem "inneren auge" ab. Die Folge sind massive körperliche und psychische Beeinträchtigungen. Psychologen der Universität Göttingen haben jetzt ein neuartiges Therapiekonzept entwickelt. Das Programm kombiniert EMDR, eine in den USA entwickelte Behandlungsmethode für Trauma-Betroffene aus der Psychotraumatologie, mit Verhaltenstherapie und Biofeedback. Eine Begleitstudie hat gezeigt, dass das Göttinger Konzept in wesentlichen Bereichen wirksamer ist als bereits etablierte Therapieverfahren. "Die PTB-Symptome bei den 16 auf diese Weise behandelten Patienten konnten in kurzer Zeit, das heißt durchschnittlich 16 Sitzungen, deutlich reduziert werden. Wir haben in allen Fällen eine Entlastung nachgewiesen, die stärker ausfällt als bei anderen Behandlungsprogrammen", betont Dr. Stefan Jacobs, der an der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie des Georg-Elias-Müller-Instituts für Psychologie forscht."

So beginnt eine Pressemitteilung der Göttinger Universität, die ich vom idw bekam. Lesen Sie die weiteren Einzelheiten zu dem brisanten Thema hier.


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