Behinderte Kinder foerdern: Spielend Grenzen überwinden, neue Spiel- und Lernsoftware

Behinderte Kinder foerdern: Spielend Grenzen überwinden, neue Spiel- und Lernsoftware

"Wir wollen behinderten Menschen bessere Entwicklungschancen bieten und ihnen selbstbestimmtes und integratives Spielen mit Nichtbehinderten ermöglichen. Deshalb haben wir GENESIS entwickelt", sagt Helmut Herold, Professor an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und verantwortlich für das Projekt GENESIS. Dahinter verbirgt sich eine neue Sammlung von Lern-, Geschicklichkeits-, Strategie- und Gesellschaftsspielen, die auf jedem Standard-PC funktionieren. Sie sind einfach zu bedienen und können von geistig und körperlich schwer behinderten Kindern genutzt werden. Mit GENESIS können Eltern, Betreuer und Therapeuten die Spiele an individuelle Bedürfnisse anpassen sowie neue Übungen und Tests selbst gestalten.

Das Ziel der ersten in GENESIS integrierten Spiele wie Mühle, Sudoku oder Türme von Hanoi ist es, behinderte spielerisch zu fördern. Sie können damit Konzentration, Koordination und Wahrnehmung verbessern sowie Gefühle ausleben und Frustrationstoleranz üben. Das Projekt wurde an der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg sowie am Centrum für interdisziplinäre Gesundheitsförderung (CIG) entwickelt.

An GENESIS sind Medientechniker, Software- und Hardware-Entwickler sowie Pädagogen, Therapeuten, Psychologen und Eltern beteiligt. Das Projekt koordinieren Prof. Dr. Helmut Herold, Prof. Dr. Rudolf Lindner-Mieves, Dipl.-Ing. Wolfgang Bergmann und Xaver Spick. Details und Hintergründe gibt es online unter efi.fh-nuernberg.de/genesis

Quelle Text und Bild: openPR


One Response to “Behinderte Kinder foerdern: Spielend Grenzen überwinden, neue Spiel- und Lernsoftware”

  1. Sauna-Gartenhaus Says:

    Super Programm und super Idee.Während meiner Zivi Zeit hab ich schon gemerkt das auch geistig-behinderte Menschen durchaus in der Lage sind logische Gedanken zu fassen und logisch zu denken,wenn man ihnen nur das nötige Vertrauen entgegenbringt.

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