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Belastungsinkontinenz, Reizblase: psychische Faktoren verstärken das Problem

abgelegt im Archiv Seelische Gesundheit, Psyche am 18.01.06

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Bei vielen Menschen meldet sich vor irgendeiner belastung (Prüfung, Vorstellungsgespräch usw.) die Blase - der Harndrang wird zu stark, man/frau muss erst auf die Toilette.
Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Blase wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, wie Schweißdrüsen und Pulsschlag auch.

Oft sind aber zusätzlich oder vorwiegend psychische Gründe für die Belastungsinkontinenz maßgebend.
Aggressionen oder Depressionen können sich darin ausdrücken.
Inkontinenz kann sogar "ein Zeichen für sexuellen Missbrauch sein" - darauf macht der Urologe Dr. Hermann J. Berberich aus Frankfurt a.M. aufmerksam, dessen Spezialgebiet Psychosomatik und Sexualmedizin ist.
Wenn klinisch oder urodynamisch keine körperlichen Ursachen festzustellen sind, sollten psychische Hintergründe auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

Umfassende Infos zum Themenbereich hier.

Bild (mit dem das Gegenbild symbolisiert werden soll): www.rp-online.de

Permalink: Belastungsinkontinenz, Reizblase: psychische Faktoren verstärken das Problem

Tags: Reizblase  Inkontinenz  gesundheit  psychische  problem  belastungsinkontinenz+reizblase  verstã&cu 

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