Belastungsinkontinenz, Reizblase: psychische Faktoren verstärken das Problem

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Bei vielen Menschen meldet sich vor irgendeiner belastung (Prüfung, Vorstellungsgespräch usw.) die Blase – der Harndrang wird zu stark, man/frau muss erst auf die Toilette.
Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Blase wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, wie Schweißdrüsen und Pulsschlag auch.

Oft sind aber zusätzlich oder vorwiegend psychische Gründe für die Belastungsinkontinenz maßgebend.
Aggressionen oder Depressionen können sich darin ausdrücken.
Inkontinenz kann sogar "ein Zeichen für sexuellen Missbrauch sein" – darauf macht der Urologe Dr. Hermann J. Berberich aus Frankfurt a.M. aufmerksam, dessen Spezialgebiet Psychosomatik und Sexualmedizin ist.
Wenn klinisch oder urodynamisch keine körperlichen Ursachen festzustellen sind, sollten psychische Hintergründe auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

Umfassende Infos zum Themenbereich hier.

Bild (mit dem das Gegenbild symbolisiert werden soll): www.rp-online.de


One Response to “Belastungsinkontinenz, Reizblase: psychische Faktoren verstärken das Problem”

  1. Blasenschwäche Says:

    Auch ich leider seit über 10 Jahren an der Volkskrankheit Blasenschwäche. Bei der Belastungsinkontinenz spielen psychische Faktoren eine sehr große Rolle, das kann ich bestätigen.

    Da über das Problem der Blasenschwäche immer noch zu wenig gesprochen wird, habe ich dazu eine eigene Seite ins Leben gerufen.

    Viele Grüße,
    Uta62

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