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Krankheiten und Therapiemöglichkeiten
, Medizin-News
von muecke am 28.11.06

Alpakas haben einen wichtigen Vorteil im Vergleich zum Beispiel zu (Versuchs-)Kaninchen: Sie haben einzelkettige, besonders kleine Antikörper - von denen man für die Forschung sowieso nur den antigenbindenden Teil braucht (zehnmal kleiner als Antikörper von Kaninchen z.B.). Die sog. Nanobodies werden durch Fusion mit fluoreszierenden Proteinen (Eiweißstoffen) dann zu "Chromobodies" (Bild). "Dank ihrer geringen Größe und Ihrer Stabilität können die Chromobodies in lebenden Zellen eingesetzt werden. Diese leuchtenden Designermoleküle können von den Zellen selbst produziert werden, heften sich dort an die entsprechenden Antigene und verfolgen deren Weg und Schicksal", erklärt Professor Leonhardt.
Den Alpakas braucht man dazu nur ein bisschen Blut abzuzapfen.
Heute ist man in der Forschung besonders interessiert daran, die dynamischen Prozesse in der lebenden Zelle zu verfolgen - also in diesem Fall, laienhaft ausgedrückt, den "Kampf zwischen Antikörper und Krankheitserreger". Dazu helfen Kamele, speziell die Alpakas!
Lesen Sie mehr über diese spannenden Forschungsgeschichten bei doccheck.
Bild aus derselben Quelle: Chromobodies liefern Einblicke in Chromosomen, © DocCheck, Hochgeladen am 24.11.06
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Wong
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