Brüche, Hernien oft lange unbehandelt

Brüche, Hernien oft lange unbehandelt

Leistenbruch, Zwerchfellbruch, Nabelbruch sind mit Schmerzen verbunden und werden dennoch oft zu lange ignoriert – bis es dann heißt "ab in den OP!".
Allein in Ã-sterreich sind es rund 20.000 Betroffene jährlich, weltweit werden pro Minute zehn Patienten operiert.

Leider ist das Wort "Bruch" sehr missverständlich – mit einem Knochenbruch ist das überhaupt nicht vergleichbar. Es handelt sich um Veränderungen an anatomischen Schwachstellen, besonders an Bindegewebshäuten (Faszien). Der Fachausdruck heißt Hernie.

Die Fascia transversalis (= querliegend) beispielsweise ist Innenverkleidung des Bauchraums und damit ein starkes Widerlager gegen Drucksteigerungen im bauchraum. Diese können z.B. durch das häufiges starkes Pressen bei chronischer Verstopfung so stark sein, dass ein Bruch entsteht.

Heilung ist nicht möglich, es muss chirurgisch eingegriffen werden.
Trainieren als Vorbeugemaßnahme und die früher üblichen "Bruchbänder" machen keinen Sinn.

Weitere Informationen, viele Einzelheiten auf der Gesundheitsseite des österreichischen Standard.
Bild: http://sante-az.aufeminin.com/w/sante/s276/maladies/reflux-gastro-oesophagien.html


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