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Buchtipp: Zen-Gymnastik, macht fit und entspannt

abgelegt im Archiv Bewusster leben mit Bio/öko/Eso , Physiotherapie , Prävention, Gesundheitsvorsorge , Wellness am 04.03.07

Buchtipp: Zen-Gymnastik, macht fit und entspannt
Es hat sich doch einiges verändert in der Medizin-Landschaft, das ist nicht zu leugnen. Man braucht sich nur die Themen in der Ärztezeitung anzugucken. Noch vor, sagen wir, zehn Jahren wäre ein Thema wie Zen-Gymnastik nicht ernst genommen worden. Ganzheits-, Komplementär-, alternativmedizin bis hin zu Wellness und Fitness haben einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
Wenn man allerdings über die Motive nachdenkt, kann man Zweifel bekommen: Es ist in erster Linie der Kostendruck, in zweiter der Druck durch die Patientenbedürfnisse - also letztlich das Geschäft, was Ärzte bewogen hat, über den schulmedizinischen Tellerrand zu gucken. Oder sehen Sie das anders?


Zen-Gymnastik ist eine Entspannungstechnik, bei der Meditation und Bewegung vereint werden. Man lässt den Alltag hinter sich und tut gleichzeitig etwas für den Körper. Zen-Gymnastik wurde bereits um das Jahr 500 im chinesischen Schaolin-Kloster ausgeübt, sie besteht aus 108 Übungen.

"Grundlage sind langsame und bewusste Übungen, die sowohl im Stand als auch auf der Matte ausgeführt werden", sagt Trainerin und Buchautorin Karin Burschik aus Rösrath bei Köln. "Der Name bedeutet übersetzt so viel wie 'geistige Ausrichtung auf das Hier und Jetzt'", erläutert sie.
Die Trainingsstunde beginnt mit zehn Minuten Meditation. Danach werden jeweils 20 Minuten lang Übungen im Stehen und auf der Matte ausgeführt.

"Die Standübungen erinnern ein wenig an Qigong, wirken aber gezielter auf die Meridiane, wie sie auch in der Akupunktur bearbeitet werden", sagt Burschik. Zudem seien viele Bodenübungen im Programm, die an Yoga angelehnt sind, aber nur ganz selten statisch gehalten werden.

"Wesentlich bei allen Einheiten ist, dass die Bewegungen immer im Einklang mit dem Atem stehen. Er gibt den Rhythmus der Gymnastik vor." Eine zehnminütige Tiefenentspannung am Ende rundet die Stunde ab. Passend zur Atmung sind die Abläufe meist zwei-, gelegentlich auch vier- bis achtphasig angelegt. "So wird eine Bewegung beim Einatmen in die eine Richtung, beim Ausatmen in die andere Richtung ausgeführt", erläutert Burschik.

Buchtipp: Karin Burschik: Zen-Gymnastik. Der Weg zu Gesundheit und innerer Ruhe. Urania. 2006, 10,95 Euro, ISBN 978-3332018509

Lesen Sie ein paar weitere Einzelheiten bei aerztezeitung.de
Bild: Titelgestaltung des Verlages


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Tags: Gymnastik  Meditation  ZenGymnastik  Bewegungsübungen 

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