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Seelische Gesundheit, Psyche
von muecke am 16.04.08

Das war mir neu: Aminosäuren sollen gegen das Burnout-Syndrom helfen. Wieso gerade diese? Bei der Recherche fand ich folgende Aussage: "Unser Körper verhält sich wie ein Motor: Je mehr er leisten soll, desto mehr Energie muss man ihm zuführen. Aminosäuren spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn aus ihnen gewinnt der Organismus Energie. Bisher galten Aminosäuren-Präparate als eine Sache für Kraftsportler, die damit den Muskelaufbau unterstützen. Doch auch Ausdauersportler können sehr davon profitieren. Voraussetzung ist allerdings, dass die Aminosäuren in der richtigen Kombination und Menge eingenommen werden ..." (Werbung amino-loges). Doch nun die eigentliche Meldung, die nur als Beispiel gedacht ist.
Bei einer Fortbildungsveranstaltung für Biologielehrer, die vom 7.4. - 10. 4 2008 in Steyr, Oberösterreich, stattfand, berichtete Prof. Dr. Jürgen Spona über Aminosäuren, unter anderem als Prophylaxe gegen "Burnout", das im Lehrberuf überproportional häufig vorkommt.
Nicht selten kommt es bei Pädagoginnen und Pädagogen zu erhöhten physischen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Es ist daher nachvollziehbar, dass Burnout gerade im Lehrberuf häufig zu finden ist. Die ersten Warnsignale sind Müdigkeit, Schlafprobleme, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung. Es scheint unmöglich, am Morgen aus dem Bett zu kommen. Am Ende stehen Verzweiflung, Depression und möglicherweise ein Zusammenbruch. Neuere Studien zeigen, dass 35% der Lehrer an Burnout leiden und weitere 35% sind im Vorstadium dazu.
Die langjährige Erfahrung zeigt, dass Menschen mit Burnout-Syndrom massive Aminosäuren-Ungleichgewichte aufweisen. Vielen Menschen mit Burnout konnte daher durch das maßgeschneiderte Aminosäurenpräparat Vitatonic geholfen werden, erläutert Prof. Spona. Vitatonic wird für jeden einzelnen Menschen individuell anhand eines Aminogramms rezeptiert. Bereits nach einer Woche können sich die ersten Erfolge zeigen. Die Belastungen durch den Lehrberuf seien oft nicht zu verändern. Daher ist es besonders wichtig, den Lehrern Hilfsmittel zur Stress-Bewältigung zu bieten, um eine Nachhaltigkeit zu erreichen, betont Prof. Spona abschließend.
Weitere Infos: www.vitalogic.at
Bild: S. Hofschlaeger bei pixelio.de
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Wong
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Kommentar von:
Christiane
(16.04.08 20:06 Uhr)
Ich frage mich bei einer solchen Argumentation immer: Ist nicht der festgestellte Mangel an irgendwelchen Stoffen (Hormone, Vitamine, Mineralien, Botenstoffe oder was auch immer) viel eher die Folge der Überarbeitung und ihrer Symptome als die Ursache? Was hilft es denn, einen Stoff "zuzufüttern", den der Körper offenbar gerade massiv verbraucht, wenn nicht gleichzeitig die Ursachen des Mangels angegangen werden? Ein Motor, den man fortwährend zu hochtourig fährt, geht doch auch dann schnell kaputt, wenn man ihm genug Benzin und Öl gönnt - und mal einen technischen Vergleich zu bemühen.
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