Contergan: mehr Skandal als Tragödie

Contergan: mehr Skandal als Tragödie

Das macht der Fernsehfilm deutlich (Erstausstrahlung am 7. und 8. Nov. In der ARD). Er hat die erzeugte Aufmerksamkeit verdient, meint Christian Bartels von der netzeitung, der den Film ausführlich bespricht. Der Skandal jedenfalls hat sich fortgesetzt, als grünenthal, wie bekannt, versucht hat, die Ausstrahlung zu verhindern. Kaum zu glauben, was Chefetagen sich leisten! Ganz klar ist der Film von Adolf Winkelmann und Bendikt Röskau ein Spielfilm, kein Dokumentardrama – und das können sie nicht aushalten? Geben lieber viel Geld aus für Prozesse statt an die Opfer?

Eine kritische Zusammenfassung der Historie konnte ich hier lesen.

Der WDR bietet eine Dokumentation rund um den Film.

Natürlich enthält das Stichwort auch Wikipedia.

"Bei Grünenthal hat soziale Verantwortung intern und extern, regional und überregional sowie auf nationaler und internationaler Ebene einen hohen Stellenwert", heißt es auf der Firmenseite. Und über den verlorenen Rechtsstreit haben sie natürlich ihre eigene Meinung. Klar, sie sind doch noch immer "gut aufgestellt", wie man heute neudeutsch sagt.

Foto: siggbau / pixelio.de


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