Diabetes: Insulin in Algenpackung

Diabetes: Insulin in Algenpackung

Vermutlich werden Diabetiker in Zukunft auf die tägliche Insulinspritze verzichten können.
Australische Forscher haben einen innovativen (neuartigen, ideenreichen) Ansatz versucht: Sie verabreichen Inselzellen – das sind die Insulin herstellenden Zellen der Bauchspeicheldrüse – in einer Meeresalgen-Verpackung. Die Mikrokapseln aus algen haben feinste Poren, die den Durchlass von Nährstoffen zu den Zellen möglich machen – aber auch den Durchtritt von Insulin aus den Kapseln zu den Zellen des an Diabetes erkrankten Empfängers. Die Inselzellen stammen aus der Bauchspeicheldrüse eines anderen Menschen (der natürlich nicht Diabetes hat).
Der eigentliche Clou der Algenverpackung aber ist, dass nicht alles hineinkommt durch die winzigen Poren:
Auch die Immunzellen, die Abwehrzellen des Diabetikers können nicht hinein. Sie würden sonst sofort die als "körperfremd" eingestuften Inselzellen bekämpfen und zerstören. Abstoßungsreaktionen bleiben also aus, wie sie bei Transplantation von Inselzellen oder gar einer ganzen Bauchspeicheldrüse passieren würden.

Ein begrüßenswerter Ansatz, über dessen Kreativität ich nur staunen kann … Hilfe aus der Natur selbst, man muss nur drauf kommen …

Die Nachricht erreichte mich über DocCheck.
Von der vielseitigen Verwendung der Algen war in diesem Blog auch schon die Rede.
Bildquelle:

http://www.gesundheit-nuernberg.de/schoenheit/beauty/anti_aging/164.htm


Hinterlasse eine Antwort


Impressum