Diät: Abspeck-Testgebiet in Österreich – und Gesundheitstourismus

Diät: Abspeck-Testgebiet in Ã-sterreich - und Gesundheitstourismus

Ein ganzes Gebiet zum Abspecken – so etwas habe ich ja noch gar nicht gehört. Sie? Das scheint mir so ungewöhnlich, dass ich es hier als Beispiel einbringen möchte.

Der Bezirk Rohrbach in Oberösterreich wurde zum Test-Diätgebiet erklärt. Bei mehr als 101 Zentimetern bauchumfang gelten die Männer, bei mehr als 88 Zentimetern die Frauen aus medizinischer Sicht als Risikopatienten. Bei den Rohrbachern ist der Anteil hoch. Offenbar ist die Mühlviertler Küche daran "schuld".
"Gleichzeitig gehört die Rohrbacher Bevölkerung zu jenen Oberösterreichern, die wenig Sport und Bewegung machen", mahnt Oberösterreichs Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger (SPÃ-). Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten sagt man jetzt den Mühlviertler Fettpölstern und "Weizenspoilern" den Kampf an.

In der Nachbarschaft in Niederösterreich gibt es bereits ein Vorbild – verbunden mit Gesundheitstourismus. Dort wurde nämlich der Kampf gegen überflüssige Kilos samt Schaffung eines Nachbetreuungsnetzes am Montag zum touristischen Expansionsmarkt erklärt. Schon jetzt gehe ein Viertel aller Nächtigungen im Land "auf den Gesundheitstourismus" zurück , sagte Landesrat Ernest Gabmann (Ã-VP), die Anti-Kilo-Initiative werde diesen Anteil weiter steigern.

Kern der Abmagerungsinitiative sei das bewährte, langfristige Lebensstil-Umstellungsprogramm "Schlank ohne Diät". In Kurhotels wie Bad Pirawarth und Klosterberg werde es stationär angewandt, danach kämpfen Therapeuten und Trainer mit Betroffenen gegen den Jojo-Effekt an.

Quelle: standard.at
Bild: synlab.de


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