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Frauen und Männer
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, Recht
von muecke am 05.02.07

Es geht um weibliche Genitalverstümmelung, die leider immer noch in vielen islamisch geprägten Gesellschaften üblich ist.
Rüdiger Nehberg engagiert sich mit seiner Partnerin annette Weber zusammen seit längerem gegen diese Menschenrechtsverletzung und hat dazu den Verein TARGET gegründet. Aber versucht, Änderungen innerhalb des Islams zu bewirken - mit erstaunlichen Erfolgen -, sein Verein ist pro-islamisch.
Hier die wesentlichen Auszüge aus der Pressmitteilung:
"'Feldzug gegen ein Tabu' heißt der Film, der am 6. Februar um 21:25 h auf ARTE zu sehen sein wird.
Er zeigt den Weg von Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET gegen das 'größte Verbrechen aller Zeiten', die Weibliche Genitalverstümmelung. Auf Nehbergs Initiative hin fand im November 2006 in der Azhar-Universität zu Kairo eine Gelehrten-Konferenz mit den höchsten Autoritäten des sunnitischen Islam statt. Das sensationelle Ergebnis: 'Weibliche Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen, das gegen höchste Werte des Islam verstößt.' Damit ist es für Muslime eine Sünde. Seit 5000 Jahren werden jungen Mädchen mit aberwitzigen Begründungen die sexuellen Gefühle, oft sogar der gesamte Genitalbereich zerstört. Brutal, ohne Betäubung. Viele sterben bei den Operationen. Täglich kommen 8000 Opfer hinzu. 'Wenn man die Zahl der Opfer hochrechnet, sind es zehn Milliarden. Das ist ungefähr zweimal die gesamte Weltbevölkerung.'
Von Anfang an war es Nehbergs Vision, die Kraft des Islam dagegen zu aktivieren. Denn die meisten Opfer sind Musliminnen. Als niemand ihm eine Chance gab, gründete er mit seiner Lebenspartnerin Annette Weber kurzerhand seinen eigenen Verein TARGET und rief eine 'Pro-Islamische Allianz gegen Weibliche Genitalverstümmelung' ins Leben. Mit überraschenden Erfolgen. Das Resultat aus der Azhar, dem 'Mekka der Gelehrten', ist ein Novum in der Religionsgeschichte. Nehberg: 'Nun gilt es, die Botschaft in sämtliche Moscheen zu tragen. Das werden wir in diesem Jahr beginnen.' Die 60minütige Doku (2006) am 'Internationalen Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung' zeigt diesen interessanten Weg erstmalig im Fernsehen."
Quelle: ots.at (kein Link), weitere Infos: target-huamn-rights.com; früherer Artikel auf diesem Blog hier.
Tags:
Beschneidung
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Menschenrechte
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Wong
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Kommentar von:
Logan
(05.02.07 23:25 Uhr)
Meiner Meinung nach Islam schreibt vor zuviel brutale und unnötige Regeln.
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