Fettreiche Ernährung bedingt Diabetes Typ 2: Mechanismus geklärt

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Der Zusammenhang zwischen fettreicher Ernährung / Übergewicht und Diabetes ist offensichtlich und bekannt.
Amerikanische und japanische Forscher (San Diego, Fukui) sind jetzt zusammen dem Wirkmechanismus auf die Spur gekommen, der zugrundeliegt.

Ein einzelnes Gen ist für die Steuerung des Enzyms, des Wirkstoffs GnT-4a (Glycosyltransferase) verantwortlich, das wiederum den Zuckertransport (Anbindung an Eiweiße) unter Mitwirkung des Insulins bewirkt. Ist wenig GnT-4a vorhanden, wird über Rückkopplung die Produktion des Insulins in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse gebremst.

In den Experimenten (auch in diesem Fall mit Mäusen) zeigte sich, dass eine fettreiche Ernährung die aktivität des GnT-4a hemmt, damit die Insulinproduktion negativ beeinflusst und letztlich zu Diabetes vom Typ 2 führt.

Wer sich für die Einzelheiten interessiert, kann sie (in Englisch) bei "Medical News" nachlesen.

Über 200 Millionen Menschen leiden weltweit an Diabetes Typ 2, in den USA alleine sollen es 20 Millionen sein. Die Forschung zeigt einerseits, dass über die Ernährung viel zu erreichen ist, könnte andererseits aber auch zur Entwicklung neuer, wirksamer Medikamente führen. Infos zu Diabetes auch z.B. unter http://www.diabetes.de.

Bild (das eher Alternativen illustriert): http://www.reis-fit.deText: Helge Mücke


3 Responses to “Fettreiche Ernährung bedingt Diabetes Typ 2: Mechanismus geklärt”

  1. Peter Says:

    Hallo, wie kann man diesen Unsinn nur unkommentiert publizieren? Der Versuch wurde mit Mäusen gemacht, nicht mit Katzen und Hunden. Bekommen Katzen und Hunde auch Diabetes bei fettreicher Ernährung?

    Es ist fraglich, ob das Ergebnis überhaupt in irgendeiner Weise auf Menschen übertragbar ist. Dies zeigt sich auch schon bei Naturvölkern. Da gibt es einige die sich sehr viel fettreicher als etwa die US-Bevölkerung ernähren, aber kein Diabetes bekommen. In den USA geht übrigens die Diabeteswelle synchron mit einer Senkung des Fettanteils in der Nahrung einher.

    Schließlich: Es ist noch nicht einmal klar, was die Researcher denn unter einer fettreichen Ernährung verstehen.

    Viele Grüße
    Peter

  2. Helge Says:

    Danke für die Ergänzung.
    Der Übertragbarkeit von Mäusen auf Menschen stehe ich auch sehr skeptisch gegenüber. Das habe ich hier tatsächlich nicht genug erkennen lassen.
    Den Lesern empfehle ich ausdrücklich den Kommentar auf deiner / Ihrer Seite:
    http://www.miginfo.de/molmain/main.php?docid=31&nomoredocid=1&contentpgm=pgm_APPLnewsdetail_show.php&contentpgmparmnum=1&contentpgmparmkey_0=APPLindex&contentpgmparmvalue_0=622

  3. smille Says:

    Bei dem Typ-2 Diabetes kommt es doch aufgrund der Insulinresistenz zu einer überschießenden Insulin-Freisetzung?
    Und erst im Verlauf zu einem Rückgang?

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