Fruchtzucker – kann auch schaden

Fruchtzucker - kann auch schaden

"Zu viel Fruchtzucker macht nicht nur dick, sondern verschlechtert auch die Blutfettwerte. Besonders anfällig für die süße Rache des Zuckers sind Männer, während Frauen weniger stark unter den Folgen leiden. Damit steigt mit dem Verzehr von gesüßten Säften und Nahrungsmitteln das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Seit Haushaltszucker in Misskredit geraten ist, hat der Fruchtzucker regelrecht einen aufschwung erlebt. Immer mehr Lebensmittel werden mit Fruktose schmackhaft gemacht. In den USA werden täglich zehn Prozent des Energiebedarfes über diesen Zucker gedeckt. Viele Säfte, Erfrischungsgetränke, Desserts, Ketschup, Joghurt und Marmelade werden mit reinem Fruchtzucker versetzt. Teilweise wird ihnen auch Maisstärkesirup untergerührt, der große Mengen an Fruktose enthält. Mit dem Slogan "Ohne Haushaltszucker" preisen die Hersteller die Ware an und suggerieren damit: Hier ist kein schlechter Zucker drin. Aber wer daran glaubt, der irrt.

Fruchtzucker birgt wohl nicht dieselben, dafür aber andere Risiken als Haushaltszucker. Im Unterschied zu diesem lässt Fruktose den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen. Deshalb wurde sie zuckerkranken Menschen einst empfohlen. Doch das Plus beim Blutzucker wird mit einem dicken Minus bei den Blutfetten erkauft. In einer amerikanischen Studie erhielten Männer fünf Wochen lang eine fruktosereiche Ernährung. Innerhalb kurzer Zeit schnellten die Werte an gesundheitsgefährdendem Cholesterin und Triglyceriden im Blut in die Höhe. Der Wert lag um 32 Prozent über dem der Normalkostler und sank auch eine Woche nach Beendigungen der Studie nicht ab. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Probanden gesund oder zuckerkrank waren."

Lesen Sie weitere Einzelheiten bei wissenschaft.de

Bild: kombucha-getraenk.de


Hinterlasse eine Antwort


Impressum