Geschlechterforschung oder Gender, Tagung: Maenner in Beziehungen

Geschlechterforschung oder Gender, Tagung: Maenner in Beziehungen

Wenn es wissenschaftlich klingen soll, muss heute alles mit einem Fremdwort benannt werden. Gender klingt doch wirklich toll – von Gender-Medizin war hier auch schon die Rede. Gemeint ist Geschlechterforschung, die bei uns teilweise aus der Frauenforschung Erwachsen ist – diese wiederum aus der Zweiten Frauenbewegung ab 1968. Heute also auch Männerforschung – teilweise von Frauen betrieben, die Abschottungen sind oft aufgehoben. Ein Beispiel zeigt der Hinweis auf eine Tagung, den ich über idw bekam:

Der Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung-Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) veranstaltet seine 5. Tagung. Neben Professor Dr. Martin Dinges aus Stuttgart gehört eine Flensburger Professorin mit zu den Veranstaltenden. Prof. Dr. Bea Lundt, Historikerin, eigentlich spezialisiert auf das Thema "Frauen in der mittelalterlichen Geschichte" und jahrelange Bundeskoordinatorin des "Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung" (AKHFG), ist bereits zum 2. Mal im Leitungsteam für die Konferenz dieses Arbeitskreises.
Die Frauenforschung, die aus der sogenannten "Zweiten Frauenbewegung" 1968 entstand, hat sich zur Geschlechterforschung weiterentwickelt, die beide Geschlechter vergleichend untersucht. Neben dem seit 1990 bestehenden Arbeitskreis zur Historischen Frauenforschung, der deutschen Sektion im Internationalen Arbeitskreis für Frauengeschichte (International Federation on Research in Women's History IFRWH), wurde vor einigen Jahren auch ein Arbeitskreis zur "Männerforschung" gegründet. Viele Forschende, die Geschlechterforschung betreiben, sind in beiden Arbeitskreisen aktiv, die den Akzent nur unterschiedlich setzen und eine verschiedene Tradition kultivieren.

Das Thema der Tagung vom 13.12.-15.12. 2007 in Stuttgart lautet "Männer in Beziehungen". Da die 5. Tagung eine Jubiläumsveranstaltung darstellt, wird es auch eine Podiumsdiskussion geben über Bilanzen und Perspektiven. Prof. Dr. Lundt sitzt mit auf dem Podium .

Das Tagungsprogramm mit den Downloads ist zu finden unter: ruendal.de

Quelle: idw


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