Gesundheit in der Arbeitswelt, Arbeitsschutz: Nadelstichverletzungen im Gesundheitswesen, neue EU-Richtlinie

Gesundheit in der Arbeitswelt, Arbeitsschutz: Nadelstichverletzungen im Gesundheitswesen, neue EU-Richtlinie

Im Gesundheitswesen zählen Nadelstichverletzungen – Verletzungen durch scharfe oder spitze Instrumente – zu den häufigsten Gefahren. Wie kann man die über dreieinhalb Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen besser schützen? Mit diesem Bereich des Arbeitsschutzes befasst sich eine neue EU-Richtlinie, die am 8. März 2010 beschlossen wurde.

Etwa eine Million arbeitsbedingte Gesundheitsschädigungen durch Nadelstichverletzungen soll es bisher geben (pro Jahr? oder was? leider wird das nicht angegeben – der Referent). Die EU hat sich aber vorgenommen die Arbeitsunfälle bis 2012 um 25 Prozent zu verringern.

Angestrebt wird mit der neuen Richtlinie:

* eine möglichst sichere Arbeitsumgebung für die Beschäftigten des Gesundheitswesens zu schaffen und sowohl die gefährdeten Arbeitnehmer als auch die Patienten zu schützen;

* Verletzungen von Arbeitnehmern durch scharfe/spitze medizinische Instrumente (einschließlich Nadelstichverletzungen) zu vermeiden ;

* einen integrierten Ansatz zur Erarbeitung von Strategien für Risikobewertung und – prävention sowie für Schulung und Informationsvermittlung für die Arbeitnehmer zu entwickeln.

Textquelle: http://arbeit-und-gesundheit.de; Bild (von einer Blutspendenaktion): Herbert Käfer bei pixelio.de

Die "Rahmenvereinbarung zur Vermeidung von Verletzungen durch scharfe/spitze Instrumente im Krankenhaus- und Gesundheitssektor" können Sie auf der Website des Europäischen Parlaments nachlesen.


One Response to “Gesundheit in der Arbeitswelt, Arbeitsschutz: Nadelstichverletzungen im Gesundheitswesen, neue EU-Richtlinie”

  1. Koch Says:

    ist eine sehr wichtige Maßnahmen zur Reduzierung der biologischen Gefährdung. Wie immer ist allerdings der Arbeitgeber verantwortlich entsprechende Schutzmaßnahmen zu erlassen.

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