Gesundheitsreform – Stand der Dinge ?

Gesundheitsreform - Stand der Dinge ?

Da kann man nur sagen: alles wieder aufgebrochen. Einerseits weiß ich nicht, ob ich das gut finden soll, andererseits hätte es auch keinen Sinn, die Reform ohne Konsens durchzuziehen.

"Der ein oder andere hatte das Thema Gesundheitsreform wohl in der Weihnachts-Vorfreude schon verdrängt. Dabei wird es jetzt erst richtig ernst. Und möglicherweise werden einige Räder noch einmal zurück gedreht", so lese ich.
Die Länder wollen Klarheit über die finanziellen Folgen – Sie haben das sicher in den Medien verfolgt.
In der Schlagzeile von openPR heißt es: "Unionsregierte bundesländer auf der Verliererstraße – Baden-Württemberg sieht sich als "'Melkkuh der Nation'".

Wichtiger aber scheint mir die Meinung von außen:
Einen Tag vor der ersten Lesung der Gesundheitsreform im Bundesrat habe das Institut für Mikrodaten-Analyse www.ifmda.de in Kiel in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft www.insm.de bereits eine Studie vorgestellt, die die ökonomischen Effekte der Reform auf die Bundesländer beleuchtet.

Und vor allem dies fände ich wirklich schlimm:
"'Die neue Umverteilung wird einen Ausgabenschub bei den Kassen auslösen.' Darauf wies INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei der Präsentation der Studie hin. 'Im Jahr vor der Einführung des Fonds, also 2008, werden alle Länder versuchen, möglichst viel Geld auszugeben, damit ihnen der Fonds 2009 möglichst viel Geld zuteilt', so Höfer weiter. Auch die Spitzenverbände der Krankenkassen haben ihre Zweifel an der vorliegenden Reform erneut bekräftigt. Sie widersprachen der Darstellung des Bundesgesundheitsministeriums www.bmg.bund.de, wonach die Reform im Jahr 2007 Jahr eine Entlastung von 1,4 Milliarden Euro für die Kassen bringen solle. Um die sich tatsächlich abzeichnende Mehrbelastung von 450 Millionen Euro aufbringen zu können, kündigten sie Beitragserhöhungen an. Während die Bundesregierung bisher eine Erhöhung von 0,5 Prozentpunkten prognostiziert hatte, sprechen die Kassen bereits von durchschnittlich 0,7 Punkten, die erforderlich seien."

Lesen Sie die ganze Meldung bei openPR. Gesundheitsreform -


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