Giftige Zahnpasta aus China

"Giftige Todes-Zahnpasta auch in der Schweiz?" – so lautete die Frage, die mir auf den Bildschirm flimmerte.
Ist es wichtig, dass es sie gibt, oder ist es wichtig, dass es sie in der Schweiz gibt? – das war die schmunzelnde Frage, die mir kam.

Jedenfalls sind vor allem in den USA, aber wohl auch in der EU in den letzten Monaten gifthaltige Zahnpasten aus China aufgetaucht. Mit einer nationalen Untersuchung will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) (der Schweiz) nun klären, ob die gefährlichen Produkte auch in der Schweiz im Handel sind.
Das Bundesamt habe bereits eine toxikologische Einschätzung des Problems vorgenommen, sagte BAG-Sprecherin Sabina Helfer am Montag zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Zahnpasta aus China, die mit dem Stoff diethylenglykol verseucht war, hatte in den vergangenen Wochen weltweit zu Rückrufen geführt.
Tausende Tuben der Marken "Excel" und "Mr. Cool" mussten aus den Supermarktregalen. "Cool" passt ja jedenfalls – denn das giftige Diethylenglykol wird sonst als Frostschutzmittel verwendet.
Die chinesische Regierung versprach, so heißt es, die Vorwürfe zu überprüfen. Aber Peking hatte kürzlich schon einmal beteuert, in der verdorbenen Lebensmittel- und Kosmetikindustrie des Landes reinen Tisch machen zu wollen. Der frühere Chef der chinesischen Lebensmittel- und Arzneibehörde ist sogar angeklagt, üppige Bestechungsgelder angenommen und dafür ungetestete Medikamente zugelassen zu haben.

Die schweiz-bezogene Meldung erreichte mich über Google-Alert, mehr Infos bekommt man bei den t-online-nachrichten oder hier (von dort stammt auch das Bild) (nein, es zu übernehmen habe ich mich doch nicht getraut; sehen Sie es sich dort an).


One Response to “Giftige Zahnpasta aus China”

  1. Kaiser Says:

    Die optimale und sichere Alternative zu Zahnpasta ist eine Zahnputz-Tablette: Alle Infos unter: http://www.denttabs.com.

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