Greenpeace fordert: Keine Patente auf Leben!

Greenpeace fordert: Keine Patente auf Leben!

Die Grosse Beschwerdekammer des EPA, des Europäischen Patentamtes, entscheidet heute über ein Patent zur Verwertung menschlicher Embryonen, gegen das Greenpeace Einspruch eingelegt hatte.
Aus diesem Anlass stellte Greenpeace gestern eine neue Dokumentation über Patente auf menschliche Embryonen und Gene, Tiere und Pflanzen vor, die das EPA in den Jahren 2005 und 2006 erteilt hat.
Das Patent, um das es diesmal geht (EP 1121015), von zwei Forscherinnen, die mit dem schwedischen Biotechnologieunternehmen Vitrolife kooperieren, umfasst ein Verfahren zum Tiefkühlen menschlicher Embryonen und Keimzellen, damit sie für die künstliche Befruchtung oder Stammzellforschung zur Verfügung stehen. Dabei wurden die Embryonen und Keimzellen selbst mitpatentiert – genau darin liegt der Kritikpunkt.
"Patente auf Leben haben weniger mit Forschung als mit wirtschaftlichen Interessen zu tun", sagt Patentexperte Christoph Then von Greenpeace. "Die Kommerzialisierung von menschlichem Leben darf über Patente nicht gefördert werden." Das Vitrolife-Patent setze den menschlichen Embryo mit einer technischen Erfindung gleich und bestätige einen Monopolanspruch zu seiner wirtschaftlichen Nutzung.
Nach einer Presseerklärung von Greenpeace vom 18. Dez. 2006, s. greenpeace.de.
Bildquelle: ebenda


3 Responses to “Greenpeace fordert: Keine Patente auf Leben!”

  1. Igelborste Says:

    Das Patent aif Leben kann nur Schlimme bringen. Ich erwarte nix Gute darauf.

  2. Jörg Weisner Says:

    Kleines Feedback, wie Euer Weblog bei mir in Bloglines erscheint.
    Mit Werbung in einem Kästchen von O2.
    Und diese Werbung nervt.
    Ich genieße es die Feeds von vielen Blogs in bloglines durchzuscannen.
    Werbung dort überhaupt ist schon schwierig und an der Grenze – aber o.k., ich kann es verstehen, wenn damit das Blogbudget aufgebessert werden soll.
    Aber blinkende Werbung – das stört mich sehr.
    Ich kann mir gut vorstellen, diese Blogs in Zukunft von der Liste meiner Abonnements zu streichen.

  3. Helge Says:

    Bitte, nicht deswegen abspringen. Da ich als Autor redaktionell unabhängig bleiben möchte, nehme ich umgekehrt auf die Werbung keinen Einfluss.
    Ich kann nur sagen: sie wechselt immer wieder und ist keineswegs immer nervig …

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