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Ernährung
von muecke am 01.11.09
Greenpeace meldet: Vorsicht, viele Gewürze sind mit Pestiziden belastet! Currygewürz, Paprikapulver und Petersilie beispielsweise.

Die Pestizidbelastung von getrockneten Kraeutern und Gewuerzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert (rot-Wertung) einstufen. Besonders stark belastet sind Paprika- und
Currypulver sowie getrocknete Petersilie. So wird in getrockneter
Petersilie der Marke TiP, einer Eigenmarke von Metro, die gesetzlich
festgelegte Hoechstmenge ueberschritten. Die Probe stammt von Real, einer
Supermarktkette der Metro-Handelsgruppe, in Hamburg. Greenpeace hat
Strafanzeige gegen Metro erstattet. Frische Kraeuter sind im Vergleich zu
2008 nur noch gering belastet.
"Mit einer Prise Paprika oder Curry, wie sie auf der Currywurst landet,
streut man sich einen Giftcocktail von bis zu 20 verschiedenen Chemikalien
aufs Essen", sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. Darunter
befinden sich gesundheitsgefaehrdende Wirkstoffe wie das als Nervengift
wirkende Chlorpyrifos-Ethyl (Wirkung Hemmstoff der Cholinesterase) und das
die Fortpflanzung beeintraechtigende Carbendazim. Selbst das in der EU
verbotene Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) wurde in einer
Curry-Probe nachgewiesen.
Betrachtet man nur Paprikapulver, so ist die Haelfte der Proben mit rot zu
bewerten ("nicht empfehlenswert"). 2008 waren es 30 Prozent. Von
getrockneter Petersilie musste ebenfalls die Haelfte der Proben mit rot
bewertet werden. Im Vorjahr waren es sogar 67 Prozent. Mehr als 60 Prozent
der frischen Petersilie enthaelt hingegen keine Pestizide. 2008 gab es
keine frische Petersilie ohne Pestizidnachweis. Seit 2007 beobachtet
Greenpeace einen Trend hin zu geringeren Rueckstaenden bei Obst und Gemuese
- ein Erfolg der Greenpeace Kampagne "Stoppt Gift im Essen". Auf
getrocknete Kraeuter und Gewuerze trifft diese Entwicklung noch nicht zu.
"Greifen Sie lieber zu Bioprodukten", sagt Santen, "bei allen bisherigen
Tests weisen sie keine oder nur aeusserst geringe Pestizidrueckstaende auf.
Sie sind daher die beste Empfehlung fuer gesundes Essen."
Greenpeace hat bei dem Test einen schweren Mangel im Verbraucherschutz
aufgedeckt: Belastungen bei Gewuerzmischungen wie Currypulver sind aehnlich
hoch wie bei Gewuerzen, jedoch gibt es hierfuer keine Grenzwerte. Nach
einer Einstufung fuer Gewuerze muesste eine Probe Currypulver von Galeria
Kaufhof (Metro-Gruppe) mit rot bewertet werden. Greenpeace fordert von der
EU-Kommission und Verbraucherministerin Aigner, umgehend gesetzlich
bindende Grenzwerte fuer Pestizide in Gewuerzmischungen einzufuehren.
Insgesamt wurden 44 Proben Petersilie, Schnittlauch, Curry- und
Paprikapulver, davon sieben aus biologischem Anbau, Anfang September 2009
gekauft. Sie stammen aus Filialen der sechs fuehrenden deutschen
Supermarktketten und einem Biosupermarkt in Berlin, Hamburg, Koeln,
Muenchen und um Frankfurt am Main.
(C) Text nach der Pressemitteilung von Greenpeace, Bild cameraobscura bei pixelio.de

Die Pestizidbelastung von getrockneten Kraeutern und Gewuerzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert (rot-Wertung) einstufen. Besonders stark belastet sind Paprika- und
Currypulver sowie getrocknete Petersilie. So wird in getrockneter
Petersilie der Marke TiP, einer Eigenmarke von Metro, die gesetzlich
festgelegte Hoechstmenge ueberschritten. Die Probe stammt von Real, einer
Supermarktkette der Metro-Handelsgruppe, in Hamburg. Greenpeace hat
Strafanzeige gegen Metro erstattet. Frische Kraeuter sind im Vergleich zu
2008 nur noch gering belastet.
"Mit einer Prise Paprika oder Curry, wie sie auf der Currywurst landet,
streut man sich einen Giftcocktail von bis zu 20 verschiedenen Chemikalien
aufs Essen", sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. Darunter
befinden sich gesundheitsgefaehrdende Wirkstoffe wie das als Nervengift
wirkende Chlorpyrifos-Ethyl (Wirkung Hemmstoff der Cholinesterase) und das
die Fortpflanzung beeintraechtigende Carbendazim. Selbst das in der EU
verbotene Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) wurde in einer
Curry-Probe nachgewiesen.
Betrachtet man nur Paprikapulver, so ist die Haelfte der Proben mit rot zu
bewerten ("nicht empfehlenswert"). 2008 waren es 30 Prozent. Von
getrockneter Petersilie musste ebenfalls die Haelfte der Proben mit rot
bewertet werden. Im Vorjahr waren es sogar 67 Prozent. Mehr als 60 Prozent
der frischen Petersilie enthaelt hingegen keine Pestizide. 2008 gab es
keine frische Petersilie ohne Pestizidnachweis. Seit 2007 beobachtet
Greenpeace einen Trend hin zu geringeren Rueckstaenden bei Obst und Gemuese
- ein Erfolg der Greenpeace Kampagne "Stoppt Gift im Essen". Auf
getrocknete Kraeuter und Gewuerze trifft diese Entwicklung noch nicht zu.
"Greifen Sie lieber zu Bioprodukten", sagt Santen, "bei allen bisherigen
Tests weisen sie keine oder nur aeusserst geringe Pestizidrueckstaende auf.
Sie sind daher die beste Empfehlung fuer gesundes Essen."
Greenpeace hat bei dem Test einen schweren Mangel im Verbraucherschutz
aufgedeckt: Belastungen bei Gewuerzmischungen wie Currypulver sind aehnlich
hoch wie bei Gewuerzen, jedoch gibt es hierfuer keine Grenzwerte. Nach
einer Einstufung fuer Gewuerze muesste eine Probe Currypulver von Galeria
Kaufhof (Metro-Gruppe) mit rot bewertet werden. Greenpeace fordert von der
EU-Kommission und Verbraucherministerin Aigner, umgehend gesetzlich
bindende Grenzwerte fuer Pestizide in Gewuerzmischungen einzufuehren.
Insgesamt wurden 44 Proben Petersilie, Schnittlauch, Curry- und
Paprikapulver, davon sieben aus biologischem Anbau, Anfang September 2009
gekauft. Sie stammen aus Filialen der sechs fuehrenden deutschen
Supermarktketten und einem Biosupermarkt in Berlin, Hamburg, Koeln,
Muenchen und um Frankfurt am Main.
(C) Text nach der Pressemitteilung von Greenpeace, Bild cameraobscura bei pixelio.de
Permalink: Greenpeace warnt vor Gift im Gewürz
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Wong
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