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Gruene Woche setzt auf Wellness und gibt Tipps zur Gesundheit

abgelegt im Archiv Ernährung , Wellness am 15.01.08

Gruene Woche setzt auf Wellness und gibt Tipps zur Gesundheit
Zwei Messen am Funkturm beschäftigen sich mit Ernährung und Erholung, so meldet welt.de (Anne Klesse). Sie reagieren auf die Wünsche derer, die gut leben statt viel haben wollen

Die "Generation CO2" - so heißt es etwas reißerisch -, die gern Bio-Obst kauft, Rapsöl tankt und über geeignete Schritte zum Klimaschutz diskutiert, lasse es sich gut gehen. Während der Internationalen Grünen Woche, die in diesem Jahr zum 73. Mal vom 18. bis zum 27. Januar auf dem Messegelände Berlin stattfindet, startet am 23. Januar parallel eine weitere Messe: die Wellness Plus 2008 - die "Wohlfühlmesse für Körper und Seele".

Da bemerkt man doch den Wandel, was ja auch Zeit wird! Ausgerechnet die "Grüne Woche"!

Infostände von schleswig-holsteinischen Milchbauern neben denen für Thalasso-Algen-Gesichtsbehandlungen - das klingt erst einmal nach einer ästhetischen Herausforderung. Trendforscher Horst W. Opaschowski, der die British American Tobacco-Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg leitet, hat die neue Richtung aufgedeckt: Auf der Suche nach dem "guten Leben" orientierten sich immer mehr Menschen neu - und zwar jenseits von Konto und Karriere, in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden. "Im Trend ist: gut leben statt viel haben", sagt Opaschowski.

Doch lesen Sie weiter bei welt.de - ich kann hier ja natürlich nur ein paar Sätze zitieren.

Die Internationale Grüne Woche dauert vom 18. bis 27. Januar, die Wellness Plus vom 23. bis 27. Januar.

Vor einer Vergötzung der Gesundheit hat aber der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Martin Hein (Kassel), gewarnt. "Gesundheit ist wichtig, aber sie ist nicht alles", sagte er am 13. Januar beim Neujahrsempfang des nordhessischen Kurorts Bad Zwesten.

Hein: "Es wäre ein Irrtum, die Gesundheit, die Gott uns verleiht, mit Gott selbst zu verwechseln und sie geradezu zu vergötzen." Aus christlicher Sicht bleibe Gott "das höchste Gut". Krankheit und Tod gehörten zum Menschsein; sie könnten ihm nichts von seiner Würde als Gottes Geschöpf nehmen. Diese Würde bleibe unverlierbar - unabhängig etwa von Herkunft, Alter, Hautfarbe, Intelligenz und Gesundheitszustand.

Näheres hier ...

Soll ich ehrlich sein? Mir bleibt da eher die Spucke weg, teilweise klingt das schon sehr zynisch ... Oder glauben Sie, man sollte einer/m Krebskranken mit schlechter Prognose ins Gesicht sagen, Gott sei das höchste Gut, man solle doch die Gesundheit nicht als Götzen anbeten ...?

Mehr über die Grüne Woche erfahren Sie hier (von dort stammt auch das Bild).

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Tags: Wellness  Gesundheit  Grüne  Woche 

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