Haarfarbe, Tattoo, Piercing & Co.: Teenager-Beauty, kompetente Infos

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"Healthy Living" hat das Konfliktthema aufgegriffen: Teenager-Beauty, und gibt fundierte Information dazu.
Eltern sind oft verunsichert und brauchen Entscheidungshilfe.
In jedem Fall sollten sie dem Druck der Schönheitsideale gelassen begegnen. Möglichst keine Bemerkung zum Äußeren des Kindes, die Pubertät ist eine zu sensible Phase. Und Eltern sollten Vorbild sein …

Tattoos und Piercings sind am ehesten kritisch zu bewerten, Haarfärbung kann im normalen Rahmen (keine Dauerfärber) nicht schaden. Doch lesen Sie selbst die Zusammenfassung bei ots:

1. Haarfarbe
In der Medizin wird aktuell diskutiert, ob gefärbte Haare das
Blasenkrebs-Risiko erhöhen. Das betrifft aber nur Dauerfärber, die
ihr gesamtes Haar über Jahre hinweg einmal im Monat kolorieren. Bei
Strähnen liegt ein gesundheitliches Risiko schon deshalb im
Nullbereich, weil die Farbe die Kopfhaut fast nicht berührt.

2. Piercings
Medizinisch sind Piercings bei Weitem nicht so unproblematisch, wie
oft behauptet wird. Selbst wenn ein Studio alle technischen und
hygienischen Bedingungen für einwandfreies Piercen erfüllt, bleibt
die Gefahr, dass Nervenbahnen verletzt werden. Gerade im Gesicht sind
Piercings deshalb heikel – jenseits aller Geschmacksfragen.

3. Tätowierungen
Zeigen Sie Ihren Kids die rote Karte! Das größte Problem bei
Tätowierungen liegt in den verwendeten Farben: Weil für sie nicht die
Kosmetik-Richtlinien gelten, dürfen so genannte AZO-Farben benutzt
werden, die dem Körper schaden und sogar Krebs erregen können.

4. Hautreinigung
Aus Angst vor Pickeln neigen Teenager dazu, sich so oft wie möglich
das Gesicht zu "schrubben". Davon wird die Haut aber nur unnötig
gereizt und schlechter. Es reicht meist, sich das Gesicht nur abends
einmal gründlich zu waschen, allerdings mit dem richtigen Produkt,
das ein Arzt oder Apotheker, abgestimmt auf den Hauttyp, auswählen
sollte.

5. Wutspuren
Neurodermitis und Schuppenflechte, blutig gebissene Fingernägel,
Kratzspuren und ausgerissene Haare sind häufig Hinweise auf ungelöste
Konflikte. Um behandlungsbedürftige Leiden erkennen und therapieren
zu können, empfiehlt sich der Besuch einer Familienberatungsstelle.
Bundesweite Adressen findet man unter www.bke-elternberatung.de.

6. akne
Vier von fünf Menschen zwischen 12 und 25 Jahren haben irgendwann
Akne. Betroffene Kinder und Jugendliche sollten unbedingt zum Arzt
gehen – denn jede beginnende Akne lässt sich leichter behandeln als
eine fortgeschrittene! Neu in der Aknebekämpfung ist die mögliche
äußerliche Anwendung von Hormonen als Creme, die derzeit erforscht
wird. Von ihr versprechen sich Ärzte große Fortschritte in der
Aknebehandlung.

7. Sonnenschutz
Experten schätzen, dass wir drei viertel der UV-Bestrahlung unseres
Lebens vor dem 18. Lebensjahr abbekommen. Unter Dermatologen ist
unbestritten: Jeder Sonnenbrand und jede schnelle Bräune, die die
junge Haut treffen, sind tickende Zeitbomben. Wer also erreicht, dass
seine Kinder auf Bräune pfeifen, der hat bereits buchstäblich ihre
Haut gerettet.
Bildquelle: www.fortuna-apotheke.deText: Helge Mücke, Zitat wie angegeben


One Response to “Haarfarbe, Tattoo, Piercing & Co.: Teenager-Beauty, kompetente Infos”

  1. Kerstin Says:

    Hallo!
    Zum Thema Sonnenschutz gibt’s ne tolle Site mit vielen wichtigen Hinweisen zum richtigen Verhalten in der Sonne!www.face-the-sun.de richtet sich speziell an Jugendliche zwischen 16-25 Jahren und beinhaltet neben wichtigen Sonneninfos auch nen Modelwettbewerb, Sun-Quiz und ein Web-blog! Kommt einfach mal vorbei! Ciao!

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