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von muecke am 12.11.07

Noch bis vor einigen Jahren herrschte Skepsis bei den Medizinern - so heißt es in einer Pressemitteilung -, wenn vom Placebo-Effekt die Rede war. Heilung durch Einbildung? Konnte man tatsächlich Leiden lindern, indem man die Patienten mit Zuckerkügelchen oder Kochsalzlösung "täuschte" und sie nur scheinbar medikamentös behandelte? Das leuchtete nicht ein. Doch immer wieder wird genau dieser Placebo-Effekt beobachtet, und mittlerweile kann man ihn zumindest teilweise auch erklären. So wird der aktive Prozess im gehirn, durch den beispielsweise körpereigene, Schmerz lindernde Stoffe ausgeschüttet werden, durch psychologische Mechanismen wie die Erwartungshaltung oder Lernprozesse bestimmt. Es gibt ihn also, den Placebo-Effekt, doch: Wie lässt er sich gezielt zum Wohle von Patienten nutzen, und warum entfaltet er nicht bei allen Menschen die gleiche Wirkung?
Um die Kenntnisse zum Placebo-Effekt zu vertiefen und zu erweitern, findet vom 28. bis 30. November 2007 an der Evangelischen Akademie in Tutzing ein von der VolkswagenStiftung mit 53.000 Euro gefördertes internationales Symposium statt. Unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Schedlowski vom Universitätsklinikum Essen, Professor Dr. Paul Enck vom Universitätsklinikum Tübingen und Professor Dr. Fabrizio Benedetti von der Universität Turin, Italien, tauschen sich rund 40 Experten aus.
Mehr dazu bei idw.
Bild: dhu.de
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Wong
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