Insektenstich: Schutzmaßnahmen

Es gibt die typischen Sommerthemen – manche würden sagen: Sommerloch-Themen – nach dem Motto "alle Jahre wieder", ich hatte ja schon bei Fuchsbandwurm und Sonnenbrand gefrotzelt. Die Insektenstiche gehören dazu – die Apotheken-Umschau (kostenlos in Apotheken) und ihre Internetausgabe gesundheitpro haben sich das Thema vorgenommen. Die Ratschläge sind auch aus Sicht eines Biologen und Verhaltensforschers korrekt. Deshalb werde ich sie gleich durch einen Link einsehbar machen. Tatsächlich muss man genau das tun, was vielen Menschen so unendlich schwer fällt: RUHIG BLEIBEN! Eine kleine Anekdote von meiner letzten Wochenendwanderung möchte ich noch beitragen: Es gibt unweit vom Steinhuder Meer bei Hannover ein wunderbares Landcafé in einem Dorf, alles Bio und Vollkorn, mit Tischen im Freien – und die waren an dem Tag wirklich so von Wespen umlagert, wie ich es selten erlebt hatte. Es gab aber eine Steinskulptur, über die von oben Wasser herabrieselte, eine Brunnenskulptur also – mir kam dann die Idee, mich ganz nahe an den feuchten Stein zu stellen und dort meinen herrlichen Himbeerkuchen zu Ende zu essen. Statt 20 bis 30 umschwirrten mich höchstens noch eine oder zwei Wespen, denn Feuchtigkeit mögen sie nicht sonderlich … Ich konnte bis zuletzt ruhig bleiben, aber natürlich muss man jeden Bissen mit den Augen kontrollieren, bevor man ihn in den Mund schiebt.
Hier aber die Ratschläge von gesundheitpro/Apotheken-Umschau, schön journalistisch eingeleitet:
"Die Sonne scheint, Kaffeeduft liegt in der Luft, Frühstück im Freien – das Idyll ist perfekt, bis eine Wespe zum Landeanflug aufs frisch geschmierte Honigbrot ansetzt. 'Mit den Händen herumfuchteln oder versuchen, das Tier wegzupusten ist das Schlechteste, was man in so einer Situation machen kann', erklärt Dr. Ulrich Rendenbach, Allgemeinarzt der Universität Leipzig. 'Die Tiere sind von Natur aus nicht aggressiv. Erst durch solche Panikreaktionen fühlen sie sich attackiert und stechen eventuell.'
Lesen Sie mehr bei http://www.gesundheitpro.de
Zwei Nachsätze möchte ich allerdings anfügen (offenbar bin ich heute zum Plaudern geneigt):
Es gibt auch Menschen mit schwerwiegender Insektenallergie, denen nützen diese Ratschläge nichts; wer das von sich weiß (und meistens wird es ja schon in der Kindheit entdeckt), muss sich natürlich anders verhalten.
Ich persönlich habe in der Notfallapotheke Apis C 30 – Bienengift, homöopathisch aufbereitet (Verdünnung 1 durch eine 1 mit 60 Nullen). Auch Vespa (Wespengift) wird in der Homöopathie benutzt – nach dem Grundsatz Gleiches mit Gleichem heilen … Es hilft wirklich, jedenfalls gehen Schwellung und Rötung deutlich rascher zurück.