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Beauty
, Haut und Haar
, Prävention, Gesundheitsvorsorge
von muecke am 02.03.07

"Jugendliche achten weniger auf ihre Haut als ältere Altersgruppen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Academic Data im Auftrag der Präventionskampagne Haut. Danach schützen sich Jugendliche zu selten vor schädlichen Sonnenstrahlen. 40 Prozent der befragten Unter-20-Jährigen greifen selten oder fast nie zur Sonnencreme. Fast die Hälfte gab jedoch an, oft sonnenzubaden. Nur zehn Prozent der Jugendlichen legen sich nie in die pralle Sonne oder unter das Solarium.
'Junger Haut sieht man den Stress nicht so schnell an, den Sonne, Nikotin, durchgefeierte Nächte und Schadstoffe am Arbeitsplatz verursachen', sagt Dr. Bernhard Egger, Dermatologe und Leiter des Stabsbereichs Medizin im AOK-Bundesverband. 'Die wenigsten wissen: Haut hat ein Gedächtnis. Jeder Schaden, den sie nimmt, führt zur beschleunigten Hautalterung und kann Jahre später eine Hauterkrankung hervorrufen.'
Auch Solariumbräune kann die Haut schädigen Braune Haut gilt heute als ein Zeichen von attraktivität und Gesundheit. Immer mehr Jugendliche helfen hier mit Solariumbräune nach, darunter besonders Mädchen und junge Frauen: Laut einer Studie des Instituts für Jugendforschung legt sich jedes fünfte Mädchen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren regelmäßig auf die Sonnenbank. Doch die UV-Strahlen der künstlichen Sonne sind genauso gefährlich wie die der natürlichen, besonders für junge Haut, da sie noch nicht über die Schutzmechanismen einer erwachsenen Haut verfügt.
Über 30 Prozent der von Academic Data befragten Jugendlichen gehen zudem davon aus, dass Solariumbräune einem Sonnenbrand in der Natur vorbeugt - ein Trugschluss, denn die natürliche Sonnen-Barriere der Haut, die so genannten Lichtschwielen, entstehen nur bei natürlicher UV-Strahlung. Die mögliche Folge: Ein Sonnenbrand, der Hautschäden hinterlassen kann. 'Wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhen das Hautkrebsrisiko markant', sagt Egger. 'In der Regel verschwindet ein Sonnenbrand nach ein paar Tagen wieder. Aber die Schäden bleiben ein Leben lang in der Haut zurück.' In Deutschland erkranken jährlich etwa 130.000 Menschen an Hautkrebs, nicht selten infolge von zu viel UV-Strahlung in jüngeren Jahren ...
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben weit über 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto "Deine Haut. Die wichtigsten 2m² Deines Lebens" dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das erklärte Ziel der Kampagne lautet: "Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!"
Weitere Informationen: 2m2-haut.de
Meine Quelle: pressrelations.de
Bild: ebenfalls 2m2-haut.de
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Wong
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Kommentar von:
kleine Sonne
(02.03.07 20:48 Uhr)
Ja, man muß auch gesunde Ernährung und viel Wassertrinken nicht vergessen und was noch wichtiger ist, mehr Streß zu vermeiden.
Kommentar von:
lbmedien
(18.04.07 14:20 Uhr)
Die Aktion ist sicher lobenswert und die Realität noch brutaler als die hier zitierte Umfrage ausweist. Neue Studien
belegen, dass
1. über 70% der Jugendlichen in jedem Sommer sich mindestens einen, oft mehrere (29% nach der jüngsten Harvard-Studie)Sonnenbrände antun und
2. die Informationen über Sonnenschäden und Sonnenschutz bei den Jugendlichen entweder garnicht ankommen oder - was deprimierender ist - zwar aufgenommen werden aber zu keinerlei Verhaltensänderungen führen.
Dazu jüngst:
http://photomed.wordpress.com/2007/04/15/mehr-informationen-fuhrt-nich
t-zu-vorsichtigerem-verhalten/
Aufklärung tut also not und vor allem auch: Glaubwürdigkeit der Aufklärer. Und da hat die Kampagne leider ein Problem.
Was ich an dieser Pressemitteilung etwas störend finde, sind nachweislich und bekanntermassen falsche Behauptungen zu Sonne und Solarien, die durch ständige Wiederholungen halt auch nicht besser werden.
1. Die Behauptung, 20 Prozent der 13-18jährigen nutzten regelmäßig eine Sonnenbank ist schlichter Blödsinn und ein flüchtiger Blick in die Daten der zitierten Studie genügt, um bei den Verfassern solcher Meldungen eine fortgeschrittene Diskalkulie zu vermuten. Selbst wenn man "regelmäßig" als nur einmal pro Monat definiert, bewegen sich die tatsächlichen Zahlen laut Studie deutlich im einstelligen Bereich, wobei die 13-14jährigen überhaupt nicht statistisch relevant auftauchen.
2. Das Uralt-Argument, die Bräunung auf der Sonnenbank führe nicht, wie die Bräunung im Freien, zum Selbstschutz der Haut durch die sogenannte "Lichtschwiele", beruht sowohl auf einem logischen wie auch auf einem empirischen Irrtum. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass UV-Strahlen gleicher Zusammensetzung von Sonne und Solarium unterschiedliche Wirkungen in der Haut erzeugen. Dass das Strahlenspektrum bei Solarien in der Tat für gewöhnlich einen höheren UV-A-Anteil aufweist als die "Vergleichssonne", also schneller sichtbare Bräunung (UV-A) als Tiefenbräunung (UV-B) erzeugt, spricht nicht gegen die Schutzwirkung der Solarienbräune, wenn - wie in modernen Geräten üblich - UV-B die "Stärke" der normalen Sonne erreicht (oder fast erreicht). Tatsächlich gibt es auch hier wieder reichlich wissenschaftliche Belege für diese Schutzwirkung (die etwa einem LSF von 3-4 entspricht.
Die lebenswichtigen Funktionen der Sonnenstrahlen (draussen oder im Solarium) wird in der Pressemitteilung nicht einmal erwähnt, sie gehören aber zum "runden" Bild bei diesem komplexen Thema.
(Eine kleine Faktensammlung mit wissenschaftlichen Belegen als PDF hier downloadbar:
http://www.photomed.de/fileadmin/download/Sonstiges/Sonne-VitaminD-Wir
kungen-2007.pdf
)
Kampagnen gegen "Sonnen-Missbrauch" egal ob (zu 99,9 %) im Freien oder (zu 0,1%) im Solarium sind notwendig! Glaubwürdigkeit aber, die dann auch zu Verhaltensänderungen führt, erreicht man aber halt nur mit Tatsachen, nicht mit besinnungsloser Propaganda.
Schade, dass mit dieser eigentlich so notwendigen Kampagne wieder einmal eine Chance verspielt wurde.
belegen, dass
1. über 70% der Jugendlichen in jedem Sommer sich mindestens einen, oft mehrere (29% nach der jüngsten Harvard-Studie)Sonnenbrände antun und
2. die Informationen über Sonnenschäden und Sonnenschutz bei den Jugendlichen entweder garnicht ankommen oder - was deprimierender ist - zwar aufgenommen werden aber zu keinerlei Verhaltensänderungen führen.
Dazu jüngst:
http://photomed.wordpress.com/2007/04/15/mehr-informationen-fuhrt-nich
t-zu-vorsichtigerem-verhalten/
Aufklärung tut also not und vor allem auch: Glaubwürdigkeit der Aufklärer. Und da hat die Kampagne leider ein Problem.
Was ich an dieser Pressemitteilung etwas störend finde, sind nachweislich und bekanntermassen falsche Behauptungen zu Sonne und Solarien, die durch ständige Wiederholungen halt auch nicht besser werden.
1. Die Behauptung, 20 Prozent der 13-18jährigen nutzten regelmäßig eine Sonnenbank ist schlichter Blödsinn und ein flüchtiger Blick in die Daten der zitierten Studie genügt, um bei den Verfassern solcher Meldungen eine fortgeschrittene Diskalkulie zu vermuten. Selbst wenn man "regelmäßig" als nur einmal pro Monat definiert, bewegen sich die tatsächlichen Zahlen laut Studie deutlich im einstelligen Bereich, wobei die 13-14jährigen überhaupt nicht statistisch relevant auftauchen.
2. Das Uralt-Argument, die Bräunung auf der Sonnenbank führe nicht, wie die Bräunung im Freien, zum Selbstschutz der Haut durch die sogenannte "Lichtschwiele", beruht sowohl auf einem logischen wie auch auf einem empirischen Irrtum. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass UV-Strahlen gleicher Zusammensetzung von Sonne und Solarium unterschiedliche Wirkungen in der Haut erzeugen. Dass das Strahlenspektrum bei Solarien in der Tat für gewöhnlich einen höheren UV-A-Anteil aufweist als die "Vergleichssonne", also schneller sichtbare Bräunung (UV-A) als Tiefenbräunung (UV-B) erzeugt, spricht nicht gegen die Schutzwirkung der Solarienbräune, wenn - wie in modernen Geräten üblich - UV-B die "Stärke" der normalen Sonne erreicht (oder fast erreicht). Tatsächlich gibt es auch hier wieder reichlich wissenschaftliche Belege für diese Schutzwirkung (die etwa einem LSF von 3-4 entspricht.
Die lebenswichtigen Funktionen der Sonnenstrahlen (draussen oder im Solarium) wird in der Pressemitteilung nicht einmal erwähnt, sie gehören aber zum "runden" Bild bei diesem komplexen Thema.
(Eine kleine Faktensammlung mit wissenschaftlichen Belegen als PDF hier downloadbar:
http://www.photomed.de/fileadmin/download/Sonstiges/Sonne-VitaminD-Wir
kungen-2007.pdf
)
Kampagnen gegen "Sonnen-Missbrauch" egal ob (zu 99,9 %) im Freien oder (zu 0,1%) im Solarium sind notwendig! Glaubwürdigkeit aber, die dann auch zu Verhaltensänderungen führt, erreicht man aber halt nur mit Tatsachen, nicht mit besinnungsloser Propaganda.
Schade, dass mit dieser eigentlich so notwendigen Kampagne wieder einmal eine Chance verspielt wurde.
Kommentar von:
lbmedien
(18.04.07 14:24 Uhr)
Die Aktion ist sicher lobenswert und die Realität noch brutaler als die hier zitierte Umfrage ausweist. Neue Studien
belegen, dass
1. über 70% der Jugendlichen in jedem Sommer sich mindestens einen, oft mehrere (29% nach der jüngsten Harvard-Studie) Sonnenbrände antun und
2. die Informationen über Sonnenschäden und Sonnenschutz bei den Jugendlichen entweder garnicht ankommen oder - was deprimierender ist - zwar aufgenommen werden aber zu keinerlei Verhaltensänderungen führen.
Dazu jüngst:
http://photomed.wordpress.com/2007/04/15/mehr-informationen-fuhrt-nich
t-zu-vorsichtigerem-verhalten/
Aufklärung tut also not und vor allem auch: Glaubwürdigkeit der Aufklärer. Und da hat die Kampagne leider ein Problem.
Was ich an dieser Pressemitteilung etwas störend finde, sind nachweislich und bekanntermassen falsche Behauptungen zu Sonne und Solarien, die durch ständige Wiederholungen halt auch nicht besser werden.
1. Die Behauptung, 20 Prozent der 13-18jährigen nutzten regelmäßig eine Sonnenbank ist schlichter Blödsinn und ein flüchtiger Blick in die Daten der zitierten Studie genügt, um bei den Verfassern solcher Meldungen eine fortgeschrittene Diskalkulie zu vermuten. Selbst wenn man "regelmäßig" als nur einmal pro Monat definiert, bewegen sich die tatsächlichen Zahlen laut Studie deutlich im einstelligen Bereich, wobei die 13-14jährigen überhaupt nicht statistisch relevant auftauchen.
2. Das Uralt-Argument, die Bräunung auf der Sonnenbank führe nicht, wie die Bräunung im Freien, zum Selbstschutz der Haut durch die sogenannte "Lichtschwiele", beruht sowohl auf einem logischen wie auch auf einem empirischen Irrtum. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass UV-Strahlen gleicher Zusammensetzung von Sonne und Solarium unterschiedliche Wirkungen in der Haut erzeugen. Dass das Strahlenspektrum bei Solarien in der Tat für gewöhnlich einen höheren UV-A-Anteil aufweist als die "Vergleichssonne", also schneller sichtbare Bräunung (UV-A) als Tiefenbräunung (UV-B) erzeugt, spricht nicht gegen die Schutzwirkung der Solarienbräune, wenn - wie in modernen Geräten üblich - UV-B die "Stärke" der normalen Sonne erreicht (oder fast erreicht). Tatsächlich gibt es auch hier wieder reichlich wissenschaftliche Belege für diese Schutzwirkung (die etwa einem LSF von 3-4 entspricht.
Die lebenswichtigen Funktionen der Sonnenstrahlen (draussen oder im Solarium) wird in der Pressemitteilung nicht einmal erwähnt, sie gehören aber zum "runden" Bild bei diesem komplexen Thema.
(Eine kleine Faktensammlung mit wissenschaftlichen Belegen als PDF hier downloadbar:
http://www.photomed.de/fileadmin/download/Sonstiges/Sonne-VitaminD-Wir
kungen-2007.pdf
)
Kampagnen gegen "Sonnen-Missbrauch" egal ob (zu 99,9 %) im Freien oder (zu 0,1%) im Solarium sind notwendig! Glaubwürdigkeit aber, die dann auch zu Verhaltensänderungen führt, erreicht man aber halt nur mit Tatsachen, nicht mit besinnungsloser Propaganda.
Schade, dass mit dieser eigentlich so notwendigen Kampagne wieder einmal eine Chance verspielt wurde.
belegen, dass
1. über 70% der Jugendlichen in jedem Sommer sich mindestens einen, oft mehrere (29% nach der jüngsten Harvard-Studie) Sonnenbrände antun und
2. die Informationen über Sonnenschäden und Sonnenschutz bei den Jugendlichen entweder garnicht ankommen oder - was deprimierender ist - zwar aufgenommen werden aber zu keinerlei Verhaltensänderungen führen.
Dazu jüngst:
http://photomed.wordpress.com/2007/04/15/mehr-informationen-fuhrt-nich
t-zu-vorsichtigerem-verhalten/
Aufklärung tut also not und vor allem auch: Glaubwürdigkeit der Aufklärer. Und da hat die Kampagne leider ein Problem.
Was ich an dieser Pressemitteilung etwas störend finde, sind nachweislich und bekanntermassen falsche Behauptungen zu Sonne und Solarien, die durch ständige Wiederholungen halt auch nicht besser werden.
1. Die Behauptung, 20 Prozent der 13-18jährigen nutzten regelmäßig eine Sonnenbank ist schlichter Blödsinn und ein flüchtiger Blick in die Daten der zitierten Studie genügt, um bei den Verfassern solcher Meldungen eine fortgeschrittene Diskalkulie zu vermuten. Selbst wenn man "regelmäßig" als nur einmal pro Monat definiert, bewegen sich die tatsächlichen Zahlen laut Studie deutlich im einstelligen Bereich, wobei die 13-14jährigen überhaupt nicht statistisch relevant auftauchen.
2. Das Uralt-Argument, die Bräunung auf der Sonnenbank führe nicht, wie die Bräunung im Freien, zum Selbstschutz der Haut durch die sogenannte "Lichtschwiele", beruht sowohl auf einem logischen wie auch auf einem empirischen Irrtum. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass UV-Strahlen gleicher Zusammensetzung von Sonne und Solarium unterschiedliche Wirkungen in der Haut erzeugen. Dass das Strahlenspektrum bei Solarien in der Tat für gewöhnlich einen höheren UV-A-Anteil aufweist als die "Vergleichssonne", also schneller sichtbare Bräunung (UV-A) als Tiefenbräunung (UV-B) erzeugt, spricht nicht gegen die Schutzwirkung der Solarienbräune, wenn - wie in modernen Geräten üblich - UV-B die "Stärke" der normalen Sonne erreicht (oder fast erreicht). Tatsächlich gibt es auch hier wieder reichlich wissenschaftliche Belege für diese Schutzwirkung (die etwa einem LSF von 3-4 entspricht.
Die lebenswichtigen Funktionen der Sonnenstrahlen (draussen oder im Solarium) wird in der Pressemitteilung nicht einmal erwähnt, sie gehören aber zum "runden" Bild bei diesem komplexen Thema.
(Eine kleine Faktensammlung mit wissenschaftlichen Belegen als PDF hier downloadbar:
http://www.photomed.de/fileadmin/download/Sonstiges/Sonne-VitaminD-Wir
kungen-2007.pdf
)
Kampagnen gegen "Sonnen-Missbrauch" egal ob (zu 99,9 %) im Freien oder (zu 0,1%) im Solarium sind notwendig! Glaubwürdigkeit aber, die dann auch zu Verhaltensänderungen führt, erreicht man aber halt nur mit Tatsachen, nicht mit besinnungsloser Propaganda.
Schade, dass mit dieser eigentlich so notwendigen Kampagne wieder einmal eine Chance verspielt wurde.
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