Kau- und Schnupftabak vielfach unterschätzt, kann auch gefaehrlich sein

Tabak ist nicht nur dann schädlich, wenn er geraucht wird: Vielmehr stellt das Kauen des Suchtmittels eine unterschätzte Gefahr dar, halten US-amerikanische Experten fest. Einer aktuellen Studie zufolge sollen Konsumenten, die den Tabak kauen oder schnupfen, sogar größeren Mengen an krebserregenden chemikalien ausgesetzt sein als Raucher.
Wer aufgrund der bekannten Gefahren des Rauchens auf andere Formen des Tabakkonsums umsteige, tue seiner Gesundheit mitnichten einen Dienst, stellt Krebsexpertin Marion Couch klar. Er oder sie verlagere damit schlichtweg den Ort des erhöhten Krebsrisikos – von den Lungen in den Mund.
Zu den hauptsächlichen Risiken durch Kauen oder Schnupfen von Tabak zählt Hals- und Kopfkrebs – eine Erkrankung, die bereits früh Symptome entwickelt. Zu diesen Anzeichen gehören Wunden im Mund, die leicht zu bluten anfangen und nicht heilen, Knoten oder sonstige Verdickungen in der Mund- oder Halsregion, Schwellungen im Mund, die nicht verschwinden, sowie Probleme beim Kauen, Schlucken oder Bewegen von Zunge und Kiefer. Auf solche Symptome sollten Tabakkonsumenten besonders achten, betonen die Fachleute von der American Academy of Otolaryngology Head and Neck Surgery.
Quellen (über netdoktor.at): medicalnewstoday.com; entnet.org
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