Krebs: ein Schritt weg vom Tabu

Positive Bilanz ARD-Themenwoche
Der ARD-Themenwoche Leben – was sonst? wird großer Erfolg bescheinigt. Das Ziel war, das Thema ein Stück aus der Tabu-Zone herauszuholen. Es der Sprachlosigkeit zu entreißen.
Rund zwei Drittel der Bundesbürger haben die Angebote genutzt. 58 Prozent der 14- bis 49-jährigen haben mindestens eine der Sendungen angesehen; bei den Älteren waren es erwartungsgemäß mehr, nämlich 87 Prozent. In absoluten Zahlen waren es über 48 Millionen Zuschauer, die mindestens über eine Sendung sich damit beschäftigt haben.
"Die ARD hat eindrucksvoll gezeigt, dass Krebs kein Tabu sein muss und zu den zentralen Themen in unserer Gesellschaft gehört. Wir wünschen uns, dass dadurch Berührungsängste abgebaut werden konnten, dass mehr Menschen in unserem Land bestehende Früherkennungsangebote wahrnehmen und Betroffene von der Gesellschaft nicht ausgegrenzt werden", so formuliert es Prof. Dr. Michael bamberg, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft in Frankfurt am Main.
Auch Sandra Maischberger äußert, sie sei froh, dass sie "die Patenschaft für die ARD-Themenwoche Krebs übernehmen durfte. Das gab mir auch die Gelegenheit, viel darüber zu lesen und mit Fachleuten zu sprechen. Meine Angst vor Krebs ist zwar nicht ganz verschwunden – aber sie ist deutlich kleiner geworden."
Vom Tabu, vom Schweigen ein Stück wegzukommen scheint mir in jedem Fall sinnvoll – deshalb habe ich den Themenkreis hier auch aufgegriffen. Ob es Blogger so interessiert hat, ob sie nicht gleich weggeklickt haben, weiß ich nicht … ? Aber es deshalb ignorieren? Aus meinem persönlichen Erleben mit Mitmenschen kenne ich das Schweigen – es zu durchbrechen, ist aber vor allem auch Aufgabe der nicht bereits Betroffenen; will sagen, es kommt auch darauf an, dass wir immer wieder auf einen solchen erkrankten Menschen zugehen – sie/er ist es , die oder der es am schwersten hat …; meine kleine persönliche Meinung.
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Bildquelle: http://www.naturheilpraxis-staeblein.de/darm.html