Krebs: zwei neue Therapie-Ansaetze – IPT = Insulinpotenzierte Therapie

Zwei neue Therapie-Ansätze gegen Krebs konnte ich den aktuellen Forschungsberichten entnehmen. Der eine ist allerdings bisher im Stadium der Grundlagenforschung, es könnte sich eine Therapie daraus entwickeln. Der andere wird bereits praktisch erprobt und wäre eine Ergänzung der angewendeten Chemotherapien. Damit die Textmenge nicht zu groß wird, werde ich aber zwei getrennte Artikel daraus machen; hier also der erste.

(1) Das Hyperthermie-Zentrum in Hannover hat einen Weg der Erleichterung für Krebskranke erprobt: IPT heißt das Stichwort – Insulinpotenzierte Therapie.
Kombiniert man Chemotherapeutika mit Insulin wird nur noch ein Fünftel der nebenwirkungsreichen Substanzen benötigt!
Insulin hat nämlich die Wirkung, dass die Substanzen mehr gezielt zu den Krebszellen kommen – und das wird noch dadurch verstärkt, dass die Krebszellen mehr "Andockstellen" für Insulin haben als normale Zellen.

Krebs: zwei neue Therapie-Ansaetze - IPT = Insulinpotenzierte Therapie

"Man könnte sagen, die IPT trickst die Krebszellen aus", sagt der Dr. Peter Wolf aus Hannover. Seit über 20 Jahren führt der Spezialist seine Praxis für komplementäre Onkologie. "Die Insulinpotenzierte Therapie macht sich natürliche Mechanismen zu Nutze." Das körpereigene Hormon Insulin regelt den Transport der Nährstoffe aus dem Blut in die Zelle. Insulin dockt an der Zelle an und öffnet diese, so dass die Nährstoffe hineingelangen können. Wie schon erwähnt, besteht einer der Unterschiede zwischen normalen Zellen und Krebszellen darin, dass letztere wesentlich mehr Insulinrezeptoren – also Andockstellen – für Insulin haben als normale Zellen. Das bedeutet, dass Krebszellen um ein Vielfaches gefräßiger sind als normale Zellen. Werden dem Organismus Nährstoffe zugeführt, gelangen diese nun vorrangig zu den Krebszellen, die sich gierig auf sie stürzen. "Sie fressen dem Organismus also in zunehmendem Maße die Nährstoffe weg, was man für die Aufnahme der Chemotherapeutika nutzen kann.

Chemotherapie ist in der Schulmedizin die Routinetherapie gegen Krebs", sagt Dr. med. Peter Wolf. "Allerdings hat sie drei grundlegende Nachteile: Chemotherapeutika machen keinen Unterschied zwischen ,guten' und ,bösen' Zellen, es werden also auch gesunde Zellen geschädigt. Es lässt sich nicht vor der Behandlung überprüfen, ob die Krebszellen überhaupt auf die Behandlung ansprechen. Chemotherapeutika schädigen nur die im Teilungsstadium befindlichen Zellen. Krebszellen, die gerade ruhen, werden nicht betroffen. Diese werden dann gegen das Zellgift immun und wuchern oft besonders aggressiv", erläutert Dr. Wolf. Diese Nachteile lassen sich mit der Insulinpotenzierten Therapie minimieren.

Quelle Text und Bild: openPR


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