Lachen ist gesund – nur nicht bei Asthma!

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Lachen ist die beste Medizin – so sagt man gemeinhin.
Das ist auch richtig – und deshalb gibt es heute sogar Clubs, in denen man das Lachen gemeinsam lernen und üben kann.
Man kann die positiven Wirkungen des Lachens selbstverständlich, wie alles, auch begründen, sachlich und möglichst wissenschaftlich:
"Lachen massiert die inneren Organe, fördert damit die Verdauung und senkt den Cholesterinspiegel."
"Lachen bremst die Produktion der Stresshormone adrenalin und Cortisol."
"Lachen vermehrt die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen)."
So kann man einige Argumente auf der Seite des "Lachclubs Sacksen" (s.o.) nachlesen.

Amerikanische Forscher haben jetzt jedoch herausgefunden, dass für Asthmatiker die Sache leider anders aussieht: Mehr als die Hälfte der Menschen mit Asthma berichtet, durch Lachen könnten Asthmasymptome hervorgerufen werden (56% von 235 Patienten).
Wissenschaftler der Universität New York haben auf einer Tagung der "American Thoracic Society" darüber berichtet (Zusammenfassung bei BBC News).
Sie können es noch nicht genau erklären, vermuten aber, dass Gelächter zum Hyperventilieren führt und damit die Asthmaanfälle auslöst.

Haben Asthmatiker also nichts zu lachen?
Ganz so höffnungslos ist es nicht, denn die Forscher haben auch festgestellt, dass gut medikamentös behandelte Asthmapatienten dies Problem nicht haben.
Wenn Lachen Asthmasymptome auslöst, kann das geradezu "als Zeichen genommen werden, dass das Asthma nicht gut kontrolliert ist", so wird einer der Wissenschaftler zitiert.

Informationen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten finden sich z.B. hier und hier

Bildquelle: www.vitaswiss.ch/?a=archiv-03-02-2Text: Helge Mücke


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