Landerkueche - mexikanisch: Rezeptbeispiel Avocadoreis und Fischfilet
abgelegt im Archiv Ernährung am 23.01.09
Dieses Mal gibt es wieder ein Rezeptbeispiel der gesunden Küche - und zwar aus einem anderen Land: Mexiko ist an der Reihe, weitere Länder sollen folgen. Nein, nicht Chili con carne, auch nicht Maispfannkuchen, der wird mit Fleisch gefüllt. Lieber wähle ich ein weitgehend vegetarisches Gericht; Fisch ist aber dabei.

Doch erst ein paar allgemeine Sätze: Feurig, scharf und etwas ungewohnt für unsere Gaumen - das ist die mexikanische Küche in den Augen der meisten Europäer. Dabei bietet sie viele Gerichte und Spezialitäten, die es zu entdecken lohnt. Am bekanntesten sind sicher Chili con Carne, Tacos, Tortillas, Guacamolé und scharfe Chilisaucen. Neben Tomaten, Bohnen, Mais, Zwiebeln, verschiedenen Chilisorten und Maismehl zählen aber auch Hühnerfleisch, Fisch, Avocados und frische Früchte zu den Grundbestandteilen der mexikanischen Gerichte. Eine Vielzahl von Gewürzen gibt dieser Landesküche ihren speziellen Geschmack. Nicht ohne Grund hat sich die mexikanische Küche bei uns zu einer beliebten Szeneküche entwickelt.
Bereits vor 500 Jahren wurde im heutigen Mexiko Mais angebaut. Mais, von den Ureinwohnern "Mahiz" genannt, zählt auch heute noch zu den Grundnahrungsmitteln und wird hauptsächlich in Form von Gemüsemais, Maismehl oder Maisgrieß (fein = Polenta, grob = Kukuruz) verwendet.
Eine weitere Grundlage vieler mexikanischer Gerichte bilden Bohnen. Man verwendet sie für Suppen und Eintöpfe, als Grundlage für Saucen, als Beilage und Püree. Man kennt schwarze, weiße, braune und gefleckte Bohnen. Am gebräuchlichsten sind dabei getrocknete schwarze Bohnen, auch Frijoles genannt.
Beliebt sind auch Avocados. Sie stammen aus dem heutigen Mittelamerika. Mexikanische Avocados sind etwas kalorienreicher als die bei uns angebotenen Früchte, die meist aus Israel stammen. Die mexikanischen Sorten haben eine dünne, lederartige Haut und sind etwas fettreicher.
Chili ist das typischste Gewürz der mexikanischen Küche und verleiht ihr den charakteristisch scharfen Geschmack. Chilis gibt es in verschiedensten Größen, Formen, Farben und vor allem Schärfen. Allgemein sind sie um ein vielfaches schärfer als Peperonis und Gewürzpaprika. Am gebräuchlichsten ist die Sorte Jalapeno. Sie wird für scharfe Saucen verwendet. Chilis verbessern die Verdauung, regen den Kreislauf an und haben eine leicht aseptische Wirkung.
Typische mexikanische Getränke, wie z. B. Pulque, ein vergorener Agavensaft, sind hierzulande nur schwer erhältlich und für unsere Gaumen gewöhnungsbedürftig. Besser mundet Mineralwasser oder ein kühles Bier zu den feurigen Gerichten.
Doch nun zu unserem Rezeptbeispiel:
Fischfilet mit Avocadoreis
(für 4 Personen)
800 g Rotbarsch- oder Goldbarschfilet
3 EL Olivenöl
Salz
1 Zitrone
200 g mexikanische Sauce
1 Avocado
200 g Reis mit wildreis
1 Flasche Dinkula (Bioladen oder Reformhaus)
Mineralwasser
Reis mit Wildreis nach Packungsaufschrift zubereiten. Inzwischen das Rotbarsch-Filet im kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. In heißem Olivenöl von beiden Seiten ca. 2-3 Minuten braten. Avocado halbieren, den Kern entfernen, aus dem Fruchtfleisch mit dem Kugelausstecher kleine Kugeln ausstechen und diese unter den abgetropften Reis heben. Das Fischfilet aus der Pfanne nehmen, mit mexikanischer Sauce und dem Avocadoreis servieren. Dazu Dinkula mit Mineralwasser trinken (gut für Verdauung und Immunsystem).
Pro Person: 554 kcal (2318 kJ) 41,1 g Eiweiß, 19,4 g Fett, 56,6 g Kohlenhydrate (4,4 BE)
Fotohinweis: Wirths PR
Was ist Dinkula?
Dinkula ist ein alkoholfreies Milchsäuregärgetränk aus Dinkelbrot und belebtem Bergquellwasser. Das hochwertiges Bio-Enzymgetränk (demeter-Qualität) schmeckt im Vergleich zu anderen milchsauren Getränken deutlich milder und weniger säuerlich. An seinem Ursprungsort Berchtesgaden in den bayerischen Alpen ist Dinkula schon seit Jahren bekannt und wird dort von Ärzten und Heilpraktikern zur Immunstärkung und zum Entsäuern des Körpers sowie im Rahmen von Fastenkuren eingesetzt. Dinkula gibt es jetzt bundesweit in Bioläden, Reformhäusern und Apotheken in den Sorten Dinkula, Dinkula Apfel und Dinkula AloeVera. (www.dinkula.de)
100 ml Dinkula enthalten: 2,5 kcal (10,8 kJ), 0,4 g Eiweiß, unter 0,1 g Fett, 0,16 g Kohlenhydrate (0,02 BE
Textquelle: wirthsPR

Tags: Gesunde+küche Rezept Kochrezept Mexiko
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Kommentar von:
Rudi
(23.01.09 22:05 Uhr)
Da läuft mir ja das Wasser im Mund zusammen. Werde ich auf jeden Fall bald mal nachkochen. Vielen Dank für die tolle Anregung.
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