Leber: schlechte Werte bei Kurzbeinigen

Leber: schlechte Werte bei Kurzbeinigen

Hatten wir das nicht schon? Das Thema Korrelation? Wie schon mehrfach dargestellt, sagt die bloße Korrelation (positiv: wenn, dann … negativ: wenn, dann das Gegenteil) nichts über das Ursache-Wirkungs-Verhältnis aus. S. das Beispiel Schlaf – Diabetes)

Diesmal geht es um den Zusammenhang zwischen kurzen Beinen und schlechten Leberwerten – oder umgekehrt: Menschen mit langen Beinen haben auch eine robuste Leber (und können deshalb mehr saufen?) – es wird immer seltsamer …

Bei kurzbeinigen Menschen ist die Leber weniger robust, sagt der scienceticker zusammenfassend, als bei solchen mit langen Beinen. Entsprechende Hinweise haben britische Medizinerinnen im Rahmen einer Studie mit knapp 4.300 Frauen gefunden. Diese wiesen umso höhere Spiegel von Leberenzymen auf, je kürzer ihre Beine waren.

Dieser Zusammenhang galt auch unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wie Klassenzugehörigkeit und Alkoholkonsum, berichten die Forscherinnen um abigail Fraser von der University of Bristol im "Journal of Epidemiology and Community Health". Die Resultate ständen daher im Einklang mit der Annahme, "dass sich Faktoren wie etwa die Ernährung, die in der Kindheit das Wachstum beeinflussen, auch auf die Entwicklung der Leber auswirken".

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Originalquelle: Forschung: Abigail Fraser und Debbie A. Lawlor, Department of Social Medicine, University of Bristol; und andere
Veröffentlichung Journal of Epidemiology and Community Health, Vol. 62, pp 48-53, DOI 10.1136/jech.2006.053181

Bild: Jeanne bei pixelio.de


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