Mückenfrei durch Bierhefe!

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Nach unseren wunderbaren Nachsommertagen steht uns etwas bevor, was keiner angenehm finden wird: eine Mückenplage!
In der vorhergehenden Zeit (als eigentlich der "richtige" Sommer dran war) haben sich die Larven prächtig entwickelt: Die Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit bot beste Bedingungen. Vielleicht haben Sie das einmal gesehen, z.B. in einer Regentonne in einem Schrebergarten: Die Larven und Puppen hängen kopfunter von der Wasseroberfläche herab, also Füße an der Haut, Kopf unter Wasser! Genauer gesagt, sind die Füße um- und rückgebildet; es ist ein Atemrohr, das an der Wasserhaut anheftet und zugleich die Verbindung zur Außenluft herstellt!

Jetzt aber schlüpfen die Mücken, schwirren durch die Luft, suchen den Geruch, den sie brauchen, und fallen über warmblütige Säugetiere her – dazu gehört auch der Mensch -, stechen sie an und saugen ihr Blut auf!

Sie orientieren sich also an Gerüchen: "normalen" Schweiß mögen sie, aber bestimmte Parfüms oder Hautcremes finden sie auch geradezu anziehend!

Also, ganz klar: Wenn man sie abschrecken will, muss man am Geruch etwas ändern! Klingt für einen mitteleuropäischen Zivilisationsmenschen unangenehm, nicht wahr? Denn "stinken" will ja schließlich keiner!

Schon länger ist bekannt, dass Vitamin B1 abschreckend wirkt – man kann z.B. entsprechende Kapseln einnehmen (ich kann es aus eigener Erfahrung an einer Reisepartnerin bestätigen: der veränderte Geruch, den die Haut ausströmt, ist sogar für den Menschen wahrnehmbar!).

Campus-med macht auf einen anderen, eher naturgemäßen Weg aufmerksam: bierhefe bietet denselben Schutz und hat zusätzlich positive Wirkungen für Haut, Haare und Nägel.
Kein Wunder, enthält die Hefe doch reichlich natürliche B-Vitamine!
Man kann Bierhefe als Tabletten oder Flocken in Drogeriemärkten bekommen. Weitere Infos unter bierhefe.com.
Und über den Vitamin-B-Komplex bei "meine gesundheit".

Übrigens, eine Frage habe ich noch: Wissen Sie, weißt du, warum in Biergärten – oder Gastgärten, wie man in sterreich sagt – traditionellerweise fast immer große Kastanienbäume stehen?
Wer es nicht weiß, kann mich fragen. Wer es weiß, kann es hier aufschreiben (einen Preis kann ich hier allerdings nicht aussetzen).
Kürzlich konnte ich bei einem Spaziergang am Steinhuder Meer (in Wirklichkeit ein Binnensee) einigen Menschen demonstrieren, dass KEIN ABERGLAUBE dahintersteht.

Wer meinen Autorennamen sieht, wird sich natürlich denken können, dass ich diesen Artikel mit Schmunzeln geschrieben habe – ich kann aber versichern, ich steche nicht, wenn ich auch meine kritische Haltung beibehalten werde. Versprochen!

Bildquelle: http://dekoplus-guemligen.ch/insekten.html
Text in Anknüpfung an eine Meldung von ots und campus-med: Helge Mücke


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