Meniskus, Arthrose im Kniegelenk: Bewegung fördert nachweislich

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Für naturheilkundlich orientierte Menschen ist das nicht wirklich etwas Neues; im Zusammenhang mit der Herner arthrose-Studie war hier auch schon die Rede von der positiven Wirkung der regelmäßigen Bewegung. Dennoch möchte ich das Thema wieder einbringen, weil in einer neueren Studie aus Schweden ein weiterer klarer Nachweis erbracht wurde und der eine oder andere Patient doch zum Umdenken bewegt werden mag. Denn leider gilt der Satz, den ich dort gelesen habe, tatsächlich (ich kann es aus dem persönlichen Umkreis bestätigen):
Verbreitet ist die Auffassung, wonach eine Arthrose durch zusätzliche Belastung beschleunigt voranschreitet. Falsch!

Doch nun zu der Forschungsnachricht:
Die Studie wurde im schwedischen Malmö an 30 Frauen und Männern zwischen 35 und 50 durchgeführt, die bereits eine Meniskus-Operation (partielle Meniskektomie) wegen Arthrose-Problemen hinter sich hatten, aber immer noch über Schmerzen klagten.
Ein Teil von ihnen (der andere Teil diente als Kontrollgruppe) musste über vier Monate Bewegungs-Sport treiben, dreimal wöchentlich eine Stunde lang. Fahrrad-Ergometer, Seilspringen, Trampolin zum Aufwärmen; dann leichte Übungen wie Kniebeugen mit Hanteln, Balancieren auf einem Bein, Ball-Balance.

Als Maßstab für eine mögliche Veränderung diente vor allem der Glukosaminglykan-Gehalt des Knorpels (dieser Stoff ist wichtig für Widerstandsfähigkeit und Elastizität des Knorpels).

Ergebnis: Der Glukosaminglykan-Gehalt des Knorpels war in der Übungsgruppe signifikant erhöht, nicht aber in der Kontrollgruppe.
Man kann den Schluss daraus ziehen, dass mäßige und regelmäßige Bewegung bei Meniskus- und anderen Arthrose-Probleme den Knorpel elastischer macht und damit zur Schmerzfreiheit beiträgt.
Quelle: Arthritis & Rheumatism 52, 2005, 3507; Zusammenfassung Ärzte Zeitung.


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