Multiple Sklerose, MS: Zusammenhang mit Aluminium
Die Aluminiumwerte sind bei MS-Kranken im Urin stark erhöht, haben britische Forscher (Keele University) berichtet – bis zum 40fachen. Andererseits ist der Silizium-Spiegel – Gegenspieler des Aluminiums – besonders niedrig.
Bei der Multiplen Sklerose greift das Immunsystem die "Isolierschicht" der Nervenfasern an. Die Ursachen dafür sind immer noch unklar. Aber
man geht heute davon aus, "dass MS aus dem Wechselspiel von Umwelt und einer genetisch bestimmten Anfälligkeit resultiert". Möglicherweise handle es sich beim aluminium um einen der lang gesuchten Umweltfaktoren.
Bei seinem natürlichen Vorkommen ist Aluminium an Gestein gebunden und damit ungefährlich. Eher muss man mit menschengemachten Gefahren rechnen – weitere Untersuchungen sollen dem nachgehen. So ist Aluminium in Dosen, Folien, Antispiranzien (gegen Schweiß) enthalten.
Über Aluminium informiert wikipedia – s. besonders unter "Sicherheitshinweise" und Ã-kologie. Solch ein Satz dürfte allerdings schlicht verharmlosend genannt werden: "Aluminium ist physiologisch unbedenklich und hat deshalb seine berechtigte Anwendung in der Nahrungsmittelindustrie."
Zusammenfassung des neuen Forschungsergebnisses im "scienceticker".
Bildquelle: http://www.alfed.org.uk/site/alfed/website-content-folder/about-alfed/membership-of-alfed