Neue Blutgefäße wachsen durch Stammzellen per Spritze
Hier ist wieder über ein innovatives Verfahren zu berichten, das vielen Kranken zugute kommen wird.
Durchblutungsstörungen treten bei vielen älteren Menschen auf, z.B. als Folge von Diabetes.
Gefäßspezialisten der Uniklinik Frankfurt a.M. haben jetzt eine neue Methode erprobt: Sie haben körpereigene Stammzellen, die Blutadern bilden können, aus dem Beckenkamm entnommen und in die kranken Gefäße injiziert. Daraufhin wuchsen neue kleine Blutgefäße, die Schmerzen ließen bald nach, selbst großflächige Wunden konnten sich schließen. (Zur Erinnerung: Stammzellen sind solche, die noch nicht spezialisiert sind, also sich zu speziellen Körperzellen entwickeln können.)
Auch einige Patienten mit fortgeschrittener diabetischer Neuropathie an den Füßen wurden inzwischen mit dem neuen Verfahren behandelt. Die Durchblutung der Nerven besserte sich – wiederum, weil die Stammzellen die bildung neuer Blutgefäße in Gang setzten – und folglich wurden auch die Beschwerden – zum Beispiel Gefühlsstörungen, Kribbeln oder Schmerzen – geringer.
Weitere Einzelheiten können in der Zusammenfassung der Ärzte-Zeitung nachgelesen werden.
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