No-Alk-Flatrate-Party – nachhaltig gegen Alkohol und Drogen

Das ist doch einmal eine wirklich pfiffige Idee – nicht immer nur schimpfen oder die negativen Entwicklungen feststellen, sondern lieber kreativ gegensteuern. Bleibt zu hoffen, dass viele, viele Jugendliche das mitmachen! (Und vielleicht nicht mehr auf "richtige" Flatrate-Partys gehen.)
Zum zweiten Mal hat in Göppingen eine No-Alk-Flatrate-Party stattgefunden, diesmal im Stauferpark. Die Schlussfolgerung der Organisatoren: Nur wer in seinen Bemühungen gegen Alkohol- und drogenmissbrauch nachhaltig arbeitet, der bewirkt am Ende etwas.
Ein Selbstversuch beispielsweise konnte den jugendlichen Besuchern der Veranstaltung die Augen öffnen. Mit den so genannten Rauschbrillen der Kreisverkehrswacht Göppingen e.V. wird ein entsprechender Alkoholpegel simuliert. Bei 0,8 Promille beispielsweise ist der Fußgängerparcours schon sehr schwierig zu bewältigen. Das Seh- und Reaktionsvermögen leidet enorm. Der Unterschied wird deutlich, wenn die Brille wieder abgesetzt wird.
Die – pardon – ziemlich inhaltsleere Pressemitteilung wurde vielfach übernommen, wie ich über Google feststellen konnte. Kann man so etwas nicht geschickter darstellen? Es interessiert mich eigentlich am wenigsten, was die Organisierer hinterher schulterklopfend dazu meinen (und die oben zitierte Aussage ist ja auch hauptsächlich Sprechblase, der Begriff nachhaltig ist hier schlicht falsch gebraucht) – es hätte mich interessiert, wie eine solche Party gestaltet wird, was gibt es denn umsonst oder gegen Pauschale zu trinken als Alternative ?? Darüber war nichts zu erfahren …
Meine Quelle war openPR
Bild mit dem Titel "Frisch gepresst" von Dieter Haugk, pixelio.de