Obstsaft verdorben? Wie erkennt man das?

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Diesmal ist zu berichten von einem Forschungsergebnis, das es noch gar nicht gibt. Es geht um Obst- oder Fruchtsäfte: Wer immer Durst hat und eine Erfrischung sucht, ist mit Obstsäften gut beraten, weil sie durch die Vitamine und andere "Vitalstoffe" ein Plus an Gesundheit bringen.

Aber: Es passiert immer wieder, dass man den ersten Schluck trinkt und sich schüttelt … (vor allem bei warmem Wetter): Der Saft schmeckt sauer oder "gärig", manchmal fast wie alkohol. Was ist passiert? Milchsäurebakterien haben den Saft angegriffen. Das führt tatsächlich zur (Milchsäure-)Gärung unter Mitwirkung der Wärme.
Keine Angst: Das ist unschädlich, verdirbt aber den reinen Genuss.

Gerade für kleine und mittlere Betriebe ist es höchst wichtig, die Tendenz früh genug zu erkennen. Denn ein Schaden in größerer Menge könnte existenzbedrohend sein. Dafür gibt es aber noch kein Verfahren.

Ein Früherkennungssystem zu entwickeln, das ist das Ziel einer neu gebildeten "Forschungskoalition" auf EU-Ebene. "QUALI-JUICE".heißt das Projekt unter Federführung des ttz (= Technologie-Transfer-Zentrum) in Bremerhaven. In der vergangenen Woche trafen sich die 17 Partner aus den Ländern Deutschland, sterreich, Polen, Rumänien, Slowenien und Spanien zum Projektauftakt am ttz – Forschungseinrichtungen, Safthersteller und Verbände haben sich zusammengeschlossen. Zum ttz gehören sechs Forschungsinstitute: das Umweltinstitut; das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB); das Institut für Energie- und Verfahrenstechnik (IEV); das Bremerhavener Institut für Gesundheitstechnologien (BIGT); das Bremerhavener Institut für Biologische Informationssysteme (BIBIS) sowie das Bremerhavener Institut für Organisation und Software (BIOS). Für einen Projektzeitraum von drei Jahren steht eine Fördersumme von rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Das alles hört sich sehr imponierend an. Hoffentlich kommt auch wirklich etwas dabei heraus!

Text nach einer Meldung des idw (Informationsdienst Wissenschaft)Bildquelle: Obsthof Zotter: Vorsicht, bei dem Angebot – das sich nicht auf Fruchtsäfte beschränkt – könnte man glatt in Versuchung kommen …


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