Parkinson: Hoffnung durch Stammzelltherapie?

Unkoordinierte Bewegungen sind das Hauptkennzeichen der Parkinsonschen Krankheit (Morbus Parkinson) oder "Schüttellähmung", die im Alter zunehmend auftritt. Seit man weiß, dass bei den Erkrankten die Produktion des Hirnbotenstoffes Dopamin gestört ist, wird hauptsächlich durch Zuführung von Dopamin, genauer: einer Vorstufe (L-Dopa) wenigstens deutliche Besserung erreicht.
In einem neuen Forschungsansatz werden an Stelle des L-Dopa Stammzellen (noch unspezialisierte Zellen) den gestörten Hirnregionen zugeführt, die selber das Dopamin produzieren. Eine junge Leipziger Firma hat das entsprechende Mittel entwickelt und testet gerade in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig in einer "Reinstraumanlage" das Herstellungsverfahren. Ein Fortschritt in der Lebensqualität von Parkinson-Kranken ist zu erwarten.
Auskünfte auch unter http://www.izi.fraunhofer.de.
Infos über Parkinson grundsätzlich bei http://www.parkinson-web.de/.
Ehrlich gesagt, ich bin erst einmal über den Ausdruck Reinstraumanlage gestolpert – weder auf der Website des Instituts noch bei Wikipedia fand sich eine Erklärung. Gibt es einen Herrn Reinstraum, nach dem die Anlage benannt ist?
Zum Glück machte es dann noch "Klick" bei mir: Gemeint ist eine "Reinst-Raum-Anlage", eine Apparatur, die sauberer ist, als man es sich vorstellen kann – reiner, am reinsten …
Text nach http://idw-online.de/pages/de/news164630
Bildquelle: http://www.eccocell-bregenz.com/presse/pressedownload.shtml