Peitschenschlagsyndrom oder Schleudertrauma oft unerkannt: Diagnose schwierig

Wird der Nacken sehr schnell nach vorne, dann wieder nach hinten bewegt, kann es zum Schleudertrauma kommen, auch Peitschenschlagsyndrom genannt – zum Beispiel bei einer Vollbremsung im Auto.
Oft wird das vom Arzt nicht erkannt; die Diagnose ist nicht ganz einfach und beginnt meist mit dem Ausschließen anderer Verletzungen oder Erkrankungen.
Darauf hat die American Academy of Orthopaedic Surgeons (der orthopädischen Chirurgen) aufmerksam gemacht und gibt zugleich Tipps, woran man ein Schleudertrauma typischerweise erkennt: Steifheit und Schmerzen im Nackenbereich können ein Hinweis sein.
Auch Schmerzen im Kopf, zwischen den Schulterblättern, im Schulterbereich und im unteren Rücken können Anzeichen des Syndroms sein. Dazu kommen den Experten zufolge häufig leichtes Benommenheitsgefühl, Vergesslichkeit und Konzentrationsprobleme. Auch Ohrgeräusche und verschwommene Sicht seien mögliche Warnhinweise, genauso Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Gereiztheit. Ob man schon einen Verdacht bezüglich der möglichen Ursache hat oder nicht: Bei anhaltenden Schmerzen sollte in jedem Fall der Arzt aufgesucht werden.
Quelle: medicinenet.com (über netdoktor.at)
Die Grafik (Titelbild) ist als Literaturtipp gedacht – allerdings liegt mir das buch nicht vor, sodass ich seine Qualität nicht beurteilen kann. Einzelheiten hier.