Plastische Chirurgie im Intimbereich: Novum
Man spricht nicht darüber, es ist immer noch ein Tabu: Bei fast jeder dritten Frau gibt es funktionelle und ästhetische Störungen der weiblichen Genitalien.
Auch hier kann jetzt die Plastische chirurgie Abhilfe schaffen – ein Novum, das seit längerem in München angeboten wird (Sensualmedics).
Mit modernsten, speziell entwickelten chirurgischen Prozeduren können ästhetische und(oder funktionelle Einschränkungen für den weiblichen Intimbereich behoben, Probleme beseitigt und die sexuelle Empfindungsfähigkeit wiederhergestellt oder sogar gesteigert werden.
Die Leitung des Chirurgenteams hat Prof. Stefan Gress. Der spezialisierte Operateur zählt zu Deutschlands erfahrensten Chirurgen auf diesem Sektor: "Ich verstehe meine Arbeit als Verpflichtung für eine erstklassige medizinische Behandlung und für die größtmögliche Zufriedenheit meiner Patientinnen. Unsere innovativen Operationsmethoden sind darauf ausgelegt ästhetische Problem zu beseitigen, psychische Belastungen zu nehmen und Sensibilitäten zu steigern.", so Prof. Gress zu seiner Arbeit.
Mehrere Jahre hat Prof. Stefan Gress zusammen mit den führenden Protagonisten der Plastischen Chirurgie in Brasilien und den USA gearbeitet. Seit über zehn Jahren ist er auf die Chirurgie der weiblichen Genitalregion spezialisiert. In dieser Zeit hat er viele Operationsmethoden optimiert und eigene, sensible Verfahren entwickelt. Mit dieser Erfahrung und mehr als 600 Eingriffen in der weiblichen Genitalchirurgie ist er führend in Europa.
Umfassende Informationen unter sensualmedics.com
Dezember 19th, 2007 at 17:33
Meiner Meinung nach sollte man in diesem Fall unterscheiden zwischen medizinisch notwendiger oder “nur” ästhetischer Natur. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Menschen nach seinen Wünschen formen sollte, deswegen sehen alle Menschen unterschiedlich aus. Ich habe mit Erstaunen unter http://www.beautygo.de/ gelesen, was alles in der plastischen Chirurgie möglich ist, und kann mir auch vorstellen, dass noch weitaus mehr Operationen in der Möglichkeit stehen.
Selbstverständlich ist es legitim, wenn man aufgrund der ästhetik psychische Probleme bekommt, dies würde natürlich wieder zu einem Eingriff aus medizinischer Natur führen, um das Krankheitsbild zurück zu fahren.
Grundsätzlich bin ich gegen jede Schönheits-OP, die nicht notwendig ist. Für Viele stellt sich das als kleiner Eingriff dar, jedoch ist es ein “echter” chirurgischer Eingriff.
August 14th, 2008 at 08:25
Da solche OPs in den allermeisten Fällen wohl kaum medizinisch notwendig sind, sind sie einfach nur ein weiterer Auswuchs unseres Körperwahns. Komisch, dass nur immer die Frauen schuld am schlechten Sex und der Unlust der Männer sein sollen. Schon alleine bei Ausdrücken, wie kürzlich in einem Artikel gelesen, “mädchenhaf straff und eng ist meine Vagina nun wieder” stellen sich bei die Haare auf. Hallo, Frauen, wir sind keine Kinder mehr und Männer, die sich Kinder im Bett wünschen sind krank. Ein Blick auf die zunehmende Zahl an Pädophilen sagt alles, die Zahl der häuslich missbrauchten Kinder ist erschreckend. Dieser Trend ist nur ein weiteres Indiz für eine zunehmend pervertierende Gesellschaft, an der Geschäftemacher, die sich Ärzte nennen, auch noch kräftig verdienen. Deshalb mein Tipp an alle mit ihrer Vulva oder Vagina Unzufriedenen: Werdet endlich selbstbewusst, steht zu Euch und Eurem Körper, dann können auch die kranken Medien, die solche Geschichten auch noch forcieren, euch nichts mehr anhaben. Kam jemals irgendein Mann auf die Idee, sein bestes Stück unter das Messer zu legen, seine Hoden knabenhaft straffen zu lassen, damit Frau wieder mehr Lust auf Sex mit ihm hat? Gewiss nicht, denn es sind ja immer die Frauen, die etwas machen lassen müssen, damit es wieder klappt im Bett.
August 14th, 2008 at 09:29
Danke für den neuerlichen ausführlichen Kommentar! Daran ist ja das meiste richtig – einzige Einschränkung, dass es bei Männern ja auch solche und solche gibt; und dass manche Frauen sich auch selber unter Druck setzen (was auch wieder mit Medien-Druck, Konkurrenz usw. zu tun hat).
Im nachhinein verstehe ich kaum, dass ich das so unkommentiert verwendet habe – da hatte ich wohl gerade einmal wieder wenig Zeit, was eine ganz schlechte Begründung ist … Oder weil da steht: “Bei fast jeder dritten Frau gibt es funktionelle und ästhetische Störungen der weiblichen Genitalien.” Das klingt wie ein Faktum, kann aber natürlich auch hinterfragt werden !!!
Immerhin ist in einem späteren Artikel auch von Schönheits-OPs bei Männern die Rede, die in den USA offenbar zunehmen … allerdings in meinem Artikel als Hinweis auf Nicht-OP-Möglichkeiten: http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/schoenheit_fuer_maenner_ein_beispiel_ohne_op.php
Auch sonst habe ich das Thema öfter aufgegriffen, auch kritisch, was über die Suchanzeige rasch feststellbar ist – die Artikel ergänzen einander also vielleicht?
Danke nochmals …
April 28th, 2009 at 06:35
Solche OPs sind heute eingtlich gut verträglich und auch günstig geworden.