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Prävention für gesunde Lebenswelten, Gesundheitsvorsorge: 12. Kongress Armut und Gesundheit

abgelegt im Archiv Gesundheitsreform, Gesundheitspolitik am 25.11.06

Prävention für gesunde Lebenswelten, Gesundheitsvorsorge: 12. Kongress Armut und Gesundheit
"Am 1. bis 2. Dezember 2006 findet im Rathaus Schöneberg in Berlin der 12. Kongress armut und Gesundheit statt. Im Vorfeld des Kongresses, am 30. November 2006, findet die Satellitenveranstaltung "Mehr Gesundheit für alle - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung" statt. Die Satellitentagung wird vom BKK Bundesverband und Gesundheit Berlin veranstaltet und findet ebenfalls im Rathaus Schöneberg statt.

Inzwischen ist der Kongress "Armut und Gesundheit" die größte regelmäßige Public Health-Veranstaltung in Deutschland. Der 12. Kongress Armut und Gesundheit stellt eine Fortführung der vorangegangenen Kongresse dar und greift aktuelle sozialpolitische und gesundheitswissenschaftliche Themen auf.

Die Kongresse bringen Vertreter von Politik, Krankenkassen, Wissenschaft, öffentlichem Gesundheitsdienst und Ärzteschaft mit praktisch Tätigen, Betroffenen und Betreuenden zusammen. In interdisziplinär besetzten Veranstaltungen und Diskussionsforen wird die Kontaktaufnahme und Verständigung im Hinblick auf die Entwicklung von Konzepten und Strukturen für gesunde Lebenswelten angeregt. Etwa fünfzig Veranstaltungen, darunter Podiumsdiskussionen und Fachforen zu zirka zwanzig Themenbereichen sind vorgesehen.

20 Jahre nach Verabschiedung der Ottawa-Charta sind viele ihrer Inhalte und Forderungen nach wie vor aktuell - vom Lebensweltkonzept und Settingansatz bis zur Notwendigkeit einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik. Der zwölfte Kongress "Armut und Gesundheit" wird entsprechende Bilanzfragen stellen: Ist die Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheiten voran gekommen? Wie lässt sich das messen? Wo müssen zukünftige Prioritäten liegen?

Das vergangene Jahr hat mit dem Scheitern des Präventionsgesetzes gezeigt, wie beschwerlich solche Entwicklungswege sein können. Doch die gesetzliche Situation entscheidet nicht allein, wie Prävention in Deutschland umgesetzt wird. Denn Prävention ist ein vielschichtiger Bereich mit einer Vielzahl von Determinanten und Trägern. Auch der neue "Leitfaden Prävention" der gesetzlichen Krankenkassen mit einheitlichen Handlungsfeldern und Kriterien ist ein Beispiel, wie die Ideen der Ottawa-Charta, insbesondere die Stärkung von Setting-Ansätzen, sich auf verschiedenen Wegen in die Tat umsetzen lassen. Gleichzeitig stehen auch Bund und Länder vor der Herausforderung, die Gesundheitsziele-Aktivitäten in nachhaltigen und handlungsleitenden Strukturen weiterzuentwickeln.

Etwa fünfzig Veranstaltungen, darunter Podiumsdiskussionen und Fachforen zu zirka zwanzig Themenbereichen, sowie Pausengespräche und der Markt der Möglichkeiten bieten an zwei Veranstaltungstagen den Akteuren viele Gelegenheiten, Entwicklungen mitzubestimmen, Gedanken auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen."

Auszug aus einer Pressemitteilung von zvk.org - weitere Einzelheiten hier.

Bildquelle: cms.ttg.at


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Tags: Gesundheitsvorsorge  Prävention  Armut+Gesundheit 

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