Rückenleiden: moderne „minimal-invasive" Behandlungen auch auf Krankenschein?

Erst wollte ich in die Überschrift hineinschreiben: "Behandlungen ohne Operation", aber die Vereinfachung schien mir denn doch zu stark. Es geht vielmehr um Maßnahmen, bei denen der Eingriff auf ein Minimum reduziert ist, sog. "minimal-invasive" (Erläuterung hier). Übrigens setzt sich Herbert Grönemeyer stark für die minimal-invasiven Behandlungsweisen (Mikrotherapien) bei Rückenleiden ein, der in diesem Blog auch schon zu Wort gekommen ist.
Laser-Therapien gehören dazu, Anti-Schmerz-Katheter oder Mini-OPs mit dem Mikroskop.
Bisher wurden die modernen minimal-invasiven Therapien nur von Privatkassen übernommen – aber es geht auch anders. Eine Münchener Klinik hat sich auf die schonenden Eingriffe spezialisiert und bietet sie auch für Kassenpatienten an. Voraussetzung ist allerdings, dass andere Heilweisen erfolglos blieben und die Schmerzen immer noch bestehen.
Was der Konkurrenzdruck alles möglich macht … So erfreulich das ist, wenn zunehmend alternative Verfahrensweisen von den gesetzlichen Kassen übernommen werden, so befremdend muss es wirken, wenn die Erfolglosigkeit der Schulmedizin als Voraussetzung gefordert wird. Bei der akupunktur als Therapie gegen Migräne haben wir schon Entsprechendes erlebt.
Lesen Sie genauere Angaben über die minimal-invasiven Therapien bei Rückenleiden: was wird bei welchen Leiden eingesetzt? in der Pressemitteilung von openPR.
Bildquelle: http://www.gesund-am-bodensee.de/therapie.html