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Gesundheitsreform, Gesundheitspolitik
, Verbraucherinformation
von muecke am 19.05.08

Der Präsident der bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, hat die Politik aufgefordert, Verantwortung für die Rationierung medizinischer Leistungen zu übernehmen. Schon seit Jahren gebe es eine heimliche Rationierung. "Wir Ärzte haben sie bisher nicht akzeptiert und versucht, sie zu kompensieren. Inzwischen ist klar, dass es Rationierung in jedem Land der Welt gibt, eben auch bei uns in Deutschland. Die Rationierung muss aber offen diskutiert werden, und dabei wollen auch wir Ärzte mitreden. Die Politik und die Kassen dürfen nicht länger behaupten, die Patienten bekämen die notwendige Versorgung, und in Wirklichkeit wird dieses Notwendige dem Finanzierbaren angepasst. Das machen wir nicht mehr mit", sagte der Ärztepräsident im Interview mit der Zeitung "Die Welt" (18.05.2008) wenige Tage vor dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm (20. Mai bis 23. Mai 2008).
Quelle: ots (presseportal.de)
"Die Welt" leitet das Interview so ein (Zitat):
"Die Ärzteschaft gesteht erstmals ein, dass nicht mehr alle Patienten eine umfassende Gesundheitsversorgung bekommen können. Bestimmte Behandlungen sollen Patienten künftig selbst bezahlen, fordert der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe auf WELT ONLINE. So etwa die bisher bezahlten Kuren."
Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.
Bild: Gerd Altmann (geralt) bei pixelio.de
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Wong
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